HSV-Star pausiert
Iran schont verletzten Mahdavikia

HSV-Profi Mehdi Mahdavikia steht der Nationalmannschaft des Iran vorerst nicht zur Verfügung. Wegen einer Hüftverletzung soll der Mittelfeldspieler beim Testspiel am Mittwoch gegen Bosnien-Herzegowina geschont werden.

Mehdi Mahdavikia von Bundesligist Hamburger SV wird für Irans Nationaltrainer Branko Ivankovic in der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft zum Sorgenkind. Der Mittelfeldspieler fehlte seinem Team am Mittwoch im letzten ernsthaften WM-Test in Teheran gegen Bosnien-Herzegowina wegen einer Hüftverletzung und soll laut Ivankovic nach der Ankunft in Deutschland auch bei der Generalprobe am Montag (5. Juni) in Friedrichshafen gegen eine Bodensee-Auswahl noch pausieren.

Der deutsche Mannschaftsarzt Hans-Wilhelm-Müller- Wohlfahrt kümmert sich um den am Rücken verletzten iranischen Nationalspieler Mehdi Mahdavikia. "Ich bin derzeit im Quartier der deutschen Mannschaft und werde dort von Dr. Müller-Wohlfarth behandelt", sagte der 28 Jahre alte Mittelfeldspieler des Hamburger SV der iranischen Nachrichtenagentur ISNA am Mittwoch. Mahdavikia hatte sich letzte Woche im Trainingslager der Iraner in Kroatien einen Hexenschuss zugezogen. ISNA berichtete, dass Bundestrainer Jürgen Klinsmann der Behandlung im DFB-Quartier zugestimmt habe.

Nach einer ersten Diagnose am Freitag wird sich herausstellen, ob Mahdavikia an der WM teilnehmen kann. "70 Millionen Iraner beten für seine Gesundheit", schrieb ISNA. Mahdavikia wird bis zum 4. Juni im DFB-Quartier bleiben und dann direkt zu seiner Nationalmannschaft ins WM-Quartier nach Friedrichshafen stoßen. Irans Nationaltrainer Branco Ivankovic hatte sich am Dienstag ernsthafte Sorgen wegen der Verletzung seines Stammspielers gemacht: "Mehdis Verletzung wird langsam problematisch." Ivankovic hofft jedoch auf den Einsatz seines Schlüsselspielers im ersten WM-Spiel gegen Mexiko am 11. Juni.

"Wir werden Mehdi in unseren letzten Belastungstests schonen. Sein Ausfall bei der WM wäre für uns verheerend", erklärte Ivankovic nach dem WM-Trainingslager seines Teams in seiner kroatischen Heimatstadt Osijek: "Nach Einschätzung unserer Mediziner ist es nichts Ernsthaftes. Mehdi braucht nur ein paar Tage Ruhe."

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