Fußball
HSV und Frankfurt trennen sich 1:1

Mit seinem Tor in der letzten Spielminute hat Du-Ri Cha Eintracht Frankfurt ein 1:1-Unentschieden beim Hamburger SV gerettet. Erst vier Minuten zuvor war der HSV durch Daniel van Buyten mit 1:0 in Führung gegangen.

Der Hamburger SV hat in der Bundesliga trotz seines 15. Saison-Pflichtspiels ohne Niederlage in Folge einen Dämpfer hinnehmen müssen. Gegen Aufsteiger Eintracht Frankfurt kamen die Hanseaten nach einer turbulenten Schlussphase nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus. Zwar brachte Daniel van Buyten die Hausherren vor 48 509 Zuschauern erst vier Minuten vor dem Abpfiff glücklich in Führung, doch verlor der HSV durch den Ausgleich der Hessen von Du-Ri Cha in der Schlussminute noch zwei Heimpunkte und damit den direkten Kontakt zu Tabellenführer Bayern München.

Keine 48 Stunden nach dem Uefa-Pokal-Spiel gegen den FC Kopenhagen war den Hamburgern der Kräfteverschleiß deutlich anzumerken. Gegen die sehr kompakt verteidigenden Hessen schafften es die Hanseaten nur selten, zu einem guten Kombinationsspiel zu kommen. Die Spieler von Eintracht-Trainer Friedhelm Funkel wirkten in vielen Zweikampfsituationen frischer und waren bei ihren Kontern immer wieder gefährlich.

So hatte es der HSV in der ersten Halbzeit vor allem Torwart Stefan Wächter zu verdanken, dass er nicht in Rückstand geriet. Der Schlussmann parierte in der 23. Minute einen Freistoß von Stefan Lexa erstklassig. Ebenso stark war Wächters Parade in der 29. Minute nach einem 20-Meter-Schuss von Ioannis Amanatidis.

Wächters Gegenüber Oka Nikolov konnte sich in der vierten Minute auszeichnen, als er einen Kopfball von Bastian Reinhardt mit den Fingerspitzen über die Latte lenkte. Dies war aber auch fast die einzige Großchance für die Gastgeber. In der 28. Minute schoss Mehdi Mahdavikia nach einem Zuspiel von Benjamin Lauth freistehend aus zwölf Metern den Ball neben das Tor. Ein "Lupfer" von Sergej Barbarez, der an seinem 34. Geburtstag kaum Akzente setzen konnte, in der 18. Minute war für Nikolov kein Problem.

Mit zunehmender Spieldauer wurden die Angriffsaktionen der Mannschaft von HSV-Coach Thomas Doll immer harmloser. Gefahr ging im Grunde nur noch von Standardsituationen aus. So hatte Frankfurt Glück, als HSV-Kapitän Van Buyten nach einem Freistoß aus fünf Metern über das Tor köpfte. Doch obwohl die Gastgeber zunehmend platter wirkten, verpasste es der Aufsteiger, energischer seine Chance auf einen "Dreier" zu suchen. Die Hessen beschränkten sich vor ihrer Schlussoffensive nach Van Buytens Treffer im Wesentlichen darauf, ihr Tor zu verteidigen und zeigten kaum durchdachte Angriffsaktionen.

© SID

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