Fußball
HSV und Kopenhagen trennen sich 1:1 remis

Der Hamburger SV hat sich im Erstrunden-Hinspiel des Uefa-Cups 1:1-Unentschieden vom FC Kopenhagen getrennt. Rafael an der Vaart hatte den HSV zunächst in Führung gebracht. Elrio van Heerden glich für die Dänen aus.

Die Uefa-Cup-Träume des Hamburger SV drohen schon in der ersten Runde zu platzen. Die Hanseaten kamen im Hinspiel gegen den dänischen Vizemeister FC Kopenhagen nicht über ein 1:1 (1:1) hinaus und mussten im Kampf um einen Platz in der Gruppenphase einen Rückschlag hinnehmen. Die Hamburger blieben zwar auch im 14. Saison-Pflichtspiel ungeschlagen, verpassten aber trotz spielerischer Überlegenheit eine bessere Ausgangsposition für das Rückspiel am 29. September.

Rafael van der Vaart hatte mit dem Führungstreffer in der 37. Minute die Hoffnung auf einen erfolgreichen Europacup-Auftakt zwei Jahre nach dem blamablen Erstrunden-Aus gegen Dnjpr Dnjpropetrowsk geschürt. Doch der Dämpfer ließ nicht lange auf sich warten. Elrio van Heerden sorgte bereits drei Minuten später für den etwas schmeichelhaften Ausgleich.

"Zu wenig Zug zum Tor"

"Nach der Pause hatten wir zu wenig Zug zum Tor und am Ende auch Glück, dass wir nicht noch verloren haben", kommentierte Hamburgs Sportdirektor Dietmar Beiersdorfer das ernüchternde Remis und haderte mit den Fehlern im ersten Durchgang: "Da haben wir zwar gut gespielt, uns nach dem 1:0 aber einen einschenken lassen. Das darf nicht passieren. Jetzt steht uns in Kopenhagen eine schwere Aufgabe bevor. Man hat gesehen, wie heiß die Dänen sind."

Vor 43 085 Zuschauern hatten die Gastgeber zunächst Mühe mit der kompakten Abwehr der Dänen. Doch Mitte der ersten Halbzeit kam der HSV besser ins Spiel und erarbeitete sich zunehmend Torchancen. Auffälligster Akteur war dabei Van der Vaart, der mit zwei Freistößen (4. und 25.) und einem Schuss ans Außennetz (35.) für erste Gefahr vor dem gegnerischen Tor sorgte.

Beim Führungstreffer nutzte der Niederländer eine Hereingabe von Thimothee Atouba und beförderte den Ball mit der Hacke über die Torlinie. Nur drei Minuten später stand allerdings Van Heerden am Hamburger Strafraum sträflich frei und ließ HSV-Keeper Stefan Wächter mit einem schönen Distanzschuss aus halbrechter Position keine Chance.

Barbarez wurde im Sturm vermisst

Nach dem Seitenwechsel fehlte den Hausherren die letzte Entschlossenheit, das Spiel noch für sich zu entscheiden. In der Offensive machte sich dabei der Ausfall des gesperrten Sergej Barbarez und des verletzten Emile Mpenza deutlich bemerkbar. Da Naohiro Takahara und Benjamin Lauth im Angriff keine Akzente setzen konnten, rückte Van der Vaart immer mehr in die Sturmspitze auf.

Doch auch ihm blieb der zweite Treffer verwehrt. Die beste Chance zum 2:1 vergaben die Norddeutschen in der 81. Minute, als drei Hamburger eine Hereingabe von Piotr Trochowski nicht ins leere Tor befördern konnten. Im direkten Gegenzug hatte der HSV jedoch auch Glück, als ein Kopfball von Alvaro Santos nur den Pfosten traf.

© SID

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