Fußball
Huth will sich bei Chelsea durchbeißen

Nationalspieler Robert Huth will sich bei Englands Meister Chelsea London durchbeißen und hat einen vorzeitigen Wechsel ausgeschlossen. Der Abwehrspieler hofft künftig auf längere Einsätze im Starensemble der "Blues".

Robert Huths Zukunft liegt weiter beim englischen Meister Chelsea London. Der Nationalspieler, der noch bis 2008 vertraglich an die "Blues" gebunden ist, hat einem vorzeitigen Vereinswechsel eine Abfuhr erteilt. "Das ist zurzeit kein Thema für mich", erklärte der 21-Jährige am Mittwoch im DFB-Quartier in Hamburg. Obwohl der Abwehrspieler beim Tabellenführer der Premier League derzeit aufgrund der scheinbar übermächtigen Konkurrenz nicht so recht zum Zuge kommt, hatte Bundestrainer Jürgen Klinsmann den gebürtigen Berliner für die beiden Länderspiele am Samstag in der Türkei und vier Tage später in Hamburg gegen China in sein Aufgebot berufen. Zuletzt hatte unter anderem der deutsche Vizemeister Schalke 04 sein Interesse an dem zwölfmaligen Internationalen bekundet.

Huth will sich im Training aufdrängen

"Mein Hoffnungsschimmer ist, dass ich mich über gute Leistungen im Training anbieten kann. Spielpraxis ist durch nichts zu ersetzen, auch nicht dadurch, dass man jeden Tag mit Weltklasseleuten spielt", räumte Huth ein. Klinsmann hatte dem England-Legionär, der bei den vergangenen beiden Länderspielen im September in der Slowakei und gegen Südafrika nicht zum Kader der A-Mannschaft gezählt hatte, aber am Dienstag quasi einen Freibrief ausgestellt. Es sei durchaus denkbar, dass Spieler, die bei ihren Klubs keine Stammkräfte seien, für die WM 2006 nominiert werden. Vor Wochen hatte der Bundestrainer von seinen Kandidaten noch verlangt, dass sie sich in ihren Vereinen durchsetzen müssen.

Chelsea-Teammanager Jose Mourinho, mit dem Klinsmann in ständigem Kontakt steht, hatte Huth im Hinblick auf die WM-Teilnahme bereits zuvor Mut gemacht. "Zwischen Januar und April werden Entscheidungen fallen, und in dieser Zeit werden alle Kandidaten auch spielen", sagte der Portugiese. Neben Huth würden sich in seinem Team auch Joe Cole, Tiago und Ricardo Carvalho Sorgen um einen WM-Start machen, so Mourinho, "aber sie müssen ihre Emotionen kontrollieren und an das Vertrauen ihrer Nationaltrainer glauben".

© SID

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