Im Abstiegsfall
HSV stellt die Bundesligauhr schleichend ab

Ein Abschied auf Raten: Sollte der Tabellenvorletzte aus Hamburg am Samstag im eigenen Stadion den ersten Abstieg der eigenen Geschichte erleiden müssen, wird die Bundesligauhr nicht vor den Augen der Welt abgestellt.
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HamburgDer Hamburger SV will seine einzigartige Bundesliga-Uhr im Fall des Abstiegs aus dem Fußball-Oberhaus nicht sofort nach dem Abpfiff abstellen. Das einzige noch nie abgestiegene Liga-Gründungsmitglied bestätigte am Mittwoch einen Bericht der „Bild“-Zeitung, dass der Chronometer am Samstag noch bis 23.00 Uhr weiterlaufen und dann wie üblich in den nächtlichen Energie-Sparmodus geschaltet werden würde. Die Digitaluhr zeigt die 52-jährige Zugehörigkeit des Vereins zur deutschen Eliteliga auf die Sekunde genau an.

Sollte der HSV-Abstieg nach dem Heimspiel gegen Schalke 04 nach dann 51 Jahren und 272 Tagen ununterbrochener Erstliga-Zugehörigkeit besiegelt sein, würde die Uhr am Sonntag gegen die bisherige Gewohnheit nicht wieder angestellt werden.

Der kultige Zeitmesser ist in der HSV-Arena seit 2001 in Betrieb. Die Uhr wurde vom damaligen Club-Sponsor (HEW) spendiert. Als die Anzeige nicht mehr funktionierte und es keine Ersatzteile mehr gab, musste die Uhr im November 2012 ausgetauscht werden. Seit Januar 2013 leuchtet das neue Gerät in der Nordwest-Kurve der Arena wieder.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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