Immobilien der WM-Städte
Infrastruktur ist Spitzenklasse

Mit einer überaus erfreulichen Nachricht überraschte die niedersächsische Landeshauptstadt Hannover jüngst ihre Bürger.

HANNOVER. Stadtkämmerer Stephan Weil konnte den Haushalt des vergangenen Jahres nicht nur ausgeglichen gestalten, sondern sogar noch Altschulden in Höhe von 44 Millionen Euro tilgen.Entscheidenden Anteil am positiven Ergebnis hat die Gewerbesteuer, die im Vergleich zum Vorjahr um 97 Millionen Euro anstieg.

Die Wirtschaft brummt also in Hannover, und das soll auch in diesem Jahr so bleiben. Die Voraussetzungen dafür sind gut, denn die Stadt ist einer von zwölf WM-Standorten und hat, wie die Werbung gerne verspricht, deshalb "die Welt zu Gast". Das war sie bereits mehrmals, etwa vor sechs Jahren. Damals fand in Hannover die Expo 2000 statt, die erste Weltausstellung auf deutschem Boden. Mehr als zehn Millionen Besucher konnte die Stadt damals begrüßen. Und auch sonst kann sich Hannover nicht über mangelndes Interesse von außen beklagen. Jährlich stattfindende Messen wie die Cebit und die Hannover-Messe sorgen regelmäßig für ausgebuchte Hotels.

"Außerdem spielt die niedersächsische Landeshauptstadt eine überaus wichtige Rolle als Einkaufsstadt für den gesamten Großraum Hannover sowie angrenzende Regionen", erklärt Till Rathmann, Leiter Investment bei Fürst Immobilien, Mitglied im Maklerverbund DIP Deutsche Immobilien-Partner, in Hannover. Was die so genannte Zentralitätskennziffer eindrucksvoll belegt: Sie liegt aktuell bei 136 - und damit um 36 Punkte über dem Bundesdurchschnitt. Mit Ausnahme von Düsseldorf (133) erreicht keine andere deutsche Großstadt mit mehr als 500 000 Einwohnern einen annähernd so hohen Wert. "Dies spricht für die hohe Attraktivität Hannovers", sagt Renate Kölbel, Geschäftsführerin bei Colliers PropertyPartners. "Positiv fällt ebenfalls die mit 105,5 Punkten überdurchschnittliche Kaufkraftkennziffer auf."

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