In Hollands starkem Sturm ist die Konkurrenz zu groß
Makaays Stammplatz ist die Ersatzbank

ROTTERDAM. Zur Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft in Deutschland bietet der Königlich-Niederländische Fußballverband auf seiner Internetseite einen Deutschkurs für Oranje-Fans an. Er enthält auch wichtige Fachbegriffe, zum Beispiel die deutsche Übersetzung des holländischen Ausdrucks „schwalbe“ – Schwalbe. Das Lehnwort aus dem Deutschen illustriert ganz gut, woran die Niederländer denken, wenn es um das Offensivspiel ihres großen Rivalen von nebenan geht.

Umgekehrt fällt die Wertschätzung sehr viel größer aus. „Es ist schon bewundernswert, wenn man zwei Mittelstürmer hat wie Roy Makaay und Ruud van Nistelrooy – und einen auf die Bank setzen muss“, sagt Bundestrainer Jürgen Klinsmann. Wie fast immer wird der Münchner Makaay wohl auch heute höchstens als Einwechselspieler zum Einsatz kommen. Was in Deutschland nur schwer zu begreifen ist, wird in Holland als nahezu selbstverständlich erachtet. Nur Huub Stevens, Trainer bei Roda Kerkrade, würde Makaay heute von Beginn an aufstellen: „Weil die Deutschen Angst vor ihm haben.“

Zumindest halten die Deutschen Makaay nach fünf Toren aus den ersten beiden Bundesligaspielen für einen außergewöhnlich gefährlichen Stürmer. Aber das ist Ruud van Nistelrooy von Manchester United eben auch, weshalb Bondscoach Marco van Basten ein Problem hat, mit dem sich Klinsmann auch gerne herumplagen würde. Immer noch gibt es zwischen dem deutschen und dem holländischen Sturm erhebliche Qualitätsunterschiede.

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