Interview
„Wir ziehen uns da auch wieder raus“

Auch Bundestrainer Jürgen Klinsmann kann nach dem Fiasko von Florenz seine Enttäuschung über den Auftritt seines Teams nicht verhehlen. Doch er bleibt auch in dieser schwierigen Situation rund 100 Tage vor dem WM-Start seiner Linie treu, sieht keinen Anlass von seinem Kurs abzuweichen und redet die Mannschaft stark.

Wie ordnen Sie die deftige Niederlage 100 Tage vor WM-Start ein?

Klinsmann: "Es war sicher eine große Enttäuschung für alle. Es ist natürlich nicht einfach, gleich die richtige Antwort zu finden, wenn man so schnell 0:2 zurück liegt. Dadurch haben wir einfach unsere Linie nicht gefunden und zu viele individuelle Fehler gemacht im Spielaufbau. Damit haben wir uns das Leben selbst schwer gemacht. Wir haben es nicht geschafft, Druck auszuüben. Und so sind wir auswärts von der heimischen Mannschaft ausgekontert worden."

Gibt es jetzt Konsequenzen Richtung Weltmeisterschaft?

"Die Konsequenz ist einfach, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben. Dass wir diese Lektion wegstecken, die Brust nach vorne schieben und sagen: Wir nehmen es an, wir haben viel dazu gelernt. Gerade diese Spiele gegen die großen Nationen sind enorm wichtig für uns. Wir werden in Ruhe weiter arbeiten Richtung WM."

Was haben Sie persönlich aus dem Rückschlag gelernt?

Klinsmann: "Sicherlich, dass wir noch nicht im Stande sind, nach so schnellen Rückschlägen wieder Ruhe und Sicherheit ins Spiel zu bekommen. Dieses Spiel werden wir noch mehrere Male anschauen, analysieren und durchsprechen. Vor dem USA-Spiel wird das aufgearbeitet, auch in Einzelgesprächen. Aber letztlich gehören solche Momente dazu."

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