Fußball
Iran entschädigt Hinterbliebene

Die iranische Regierung überweist rund 23 000 Euro an die Familien der Todesopfer, die beim WM-Qualifikationsspiel gegen Japan im März ums Leben gekommen waren. Bei der Partie waren weitere 40 Fans verletzt worden.

Der Iran wird die Hinterbliebenen der sieben Todesopfer entschädigen, die eine Massenpanik beim WM-Qualifikationsspiel gegen Japan am 26. März gefordert hatte. Das erklärte die iranische Regierung auf ihrer Internetseite. So soll jede Familie umgerechnet rund 23 200 Euro überwiesen bekommen. Insgesamt hat der Iran etwa 162 200 Euro zur Verfügung gestellt, die unter der Aufsicht des Justizministeriums verteilt werden sollen.

20 000 Zuschauer mehr als erlaubt

Zu den tragischen Zwischenfällen war es nach Spielende gekommen, als die Zuschauer das überfüllte Azadi-Stadion verlassen wollten. Neben den Opfern wurden weitere 40 Fußball-Fans zum Teil schwer verletzt. Im Stadion waren angeblich rund 20 000 Zuschauer mehr als das offizielle Fassungsvermögen von 100 000. Im Oktober vergangenen Jahres hatte auch die deutsche Nationalmannschaft in der gleichen Arena ein Länderspiel gegen den Iran (2:0) bestritten.

Zwei Offizielle wurden anschließend angeklagt. Der Stadion-Chef und der verantwortliche Polizei-Kommandant mussten sich vor Gericht verantworten. Sie wurden allerdings gegen Zahlung einer Kaution auf freien Fuß gesetzt.

© Sport-Informations-Dienst, Neuss

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