Iranischer Staatspräsident
Ahmadinedschad bleibt der WM fern

Der iranischen Staatspräsident Mahmoud Ahmadinedschad stattet der WM in Deutschland keinen Besuch ab. Dies bestätigte Regierungssprecher Gholam Hossein Elham am Montag in Teheran.

Es wird keinen WM-Besuch des umstrittenen iranischen Staatspräsidenten Mahmoud Ahmadinedschad geben. Das bestätigte Regierungssprecher Gholam Hossein Elham am Montag in Teheran. "Nein, er wird nicht dabei sein", erklärte Elham auf Anfrage der französischen Nachrichtenagentur afp: "Er spielt selbst Fußball und liebt dieses Spiel, aber ich weiß nicht, woher der Präsident selbst die Zeit nehmen soll, die Spiele am Fernsehen zu verfolgen."

Die Absage dürfte in Deutschland bei den WM-Organisatoren und auch auf politischer Ebene für Erleichterung sorgen. Ahmadinedschads Pläne für eine WM-Viste in Deutschland hatte Bedenken wegen des Umgangs mit dem weltweit wegen seiner Attacken gegen Israel und des iranischen Atomprogramms kritisierten Staatsoberhaupt ausgelöst. Noch in einem am Sonntag veröffentlichten Interview mit dem Hamburger Nachrichten-Magazin Der Spiegel hatte Ahmadinedschad sich die Möglichekeit eines WM-Besuchs offen gehalten.

© SID

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