Fußball
Ismael will DFB-Defensive stärken

Der französische Abwehrspieler Valerien Ismael von Bayern München will nun auch für die deutsche Nationalelf auflaufen. "Wenn Jürgen Klinsmann mich will, würde ich für Deutschland spielen", sagte der 29-Jährige.

Kurz vor der WM 2006 in Deutschland scheint ein Platz im Kader der deutschen Nationalmannschaft begehrt wie selten zuvor. Nach dem Schalker Mittelfeld-Regisseur Lincoln bekundet jetzt auch der französische Abwehrspieler Valerien Ismael von Meister Bayern München Interesse an einem Einsatz in der Elf des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). "Wenn Jürgen Klinsmann mich will, würde ich für Deutschland spielen", sagte der 29-Jährige der Bild-Zeitung. Unterstützung erhält Ismael von seinem Vereinstrainer Felix Magath. "Valerien kann der deutschen Elf helfen. Er spricht ja auch perfekt Deutsch", sagte er.

Der Grund für sein Interesse an der deutschen Elf sei seine erneute Nicht-Berücksichtigung für die WM-Qualifikationsspiele der Franzosen gegen die Färöer-Inseln und Irland, ergänzte Ismael. "Ich hoffe aber, durch gute Spiele für Bayern endlich eine Chance in Frankreich zu bekommen. Aber es gibt keinen Kontakt mit Trainer Domenech. Bleibt das so, bin ich für alles offen", sagte Ismael.

Ismael will "Ahnenforschung" betreiben

Um seine Chancen auf einen Einsatz für Deutschland zu steigern, will Ismael sogar Ahnenforschung betreiben: "Ich müsste mal nach deutschen Urgroßeltern forschen. Es wurden schon ganz andere eingebürgert: Der Brasilianer Rink, der Schweizer Neuville, der Südafrikaner Dundee", meint der Abwehrspieler weiter.

Eine Berufung des Brasilianers Lincoln hatte Bundestrainer Klinsmann vor einer Woche noch abgelehnt. "Obwohl er sicherlich eine sportliche Verstärkung wäre, sind wir nach reiflicher Überlegung zu der Entscheidung gekommen, sein Angebot abzulehnen, da ein engerer Bezug von Nationalspielern zu Deutschland bestehen sollte, als dies bei Lincoln der Fall ist." Eine Antwort auf das Angebot von Ismael steht noch aus.

© SID

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