Japans Trainer schweigt und lächelt
Zico im Rede-Streik

Die japanischen Journalisten beim Confederations Cup sind verzweifelt. Der Nationaltrainer redet seit der Ankunft in Deutschland am Samstag nicht mit ihnen. Und er ist nicht der einzige, der nur schweigt und lächelt.

HB HANNOVER. Die japanischen Journalisten beim Confederations Cup sind verzweifelt. Nationaltrainer Zico redet seit der Ankunft in Deutschland am Samstag nicht mit ihnen. Einen Grund für den Presseboykott hat der ehemalige brasilianische Weltklasse-Fußballer bisher nicht genannt. "Wir wissen nicht, warum er schweigt", sagte am Montag Takako Maruga von "Sankei Sport News". "Es gibt keinen ersichtlichen Grund", berichtete die Journalistin, nachdem der Coach im Anschluss an das Training zwar Autogramme gegeben, aber die Berichterstatter lächelnd stehen gelassen hatte.

Auch ein deutsches Fernsehteam bemüht sich seit Tagen vergeblich bei Zico um einen Kommentar zum Turnier und zum ersten Spiel am Donnerstag in Hannover gegen Mexiko. "Es gibt am Mittwoch eine Pressekonferenz", lautete die monotone Erklärung von Japans Pressesprecher Ichirota Fukushi. Zico ist allerdings nicht der einzige Schweiger im japanischen Tross. Starspieler Hidetoshi Nakata vom AC Florenz lässt die Journalisten ebenfalls stehen.

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