Fußball
Jones muss dreimal zuschauen

Nach seinem Tritt im Bundesliga-Spiel gegen den am Boden liegenden Valerien Ismael vom FC Bayern München, ist Eintracht Frankfurts Stürmer Jermaine Jones vom DFB-Sportgericht für drei Pflichtspiele gesperrt worden.

Bundesligist Eintracht Frankfurt muss in den kommenden Liga-Partien auf Jermaine Jones verzichten. Der Angreifer wurde vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wegen einer Tätlichkeit in der Form des krass sportwidrigen Verhaltens mit einer Sperre von drei Pflichtspielen belegt.

Zudem muss der 23-Jährige, der am vergangenen Dienstag in der Bundesligapartie gegen Bayern München (0:1) dem am Boden liegenden Valerien Ismael auf den Arm getreten war, mit einer vereinsinternen Bestrafung rechnen. "Um unser Ziel des Klassenerhalts zu erreichen, können wir uns derartige Undiszipliniertheiten nicht erlauben. Der Spieler wird eine angemessene Strafe erhalten", kündigte Frankfurts Vorstandsboss Heribert Bruchhagen an.

Jones wird den Hessen damit erst wieder im Heimspiel gegen den 1. FC Köln (22. oder 23. Oktober) zur Verfügung stehen. Der gebürtige Frankfurter hat dem Antrag des Kontrollaussschusses am Donnerstag zugestimmt und wird bereits in der Partie des Aufsteigers am Samstag beim VfL Wolfsburg (15.30 Uhr/live bei Premiere) fehlen.

Noch am Mittwochnachmittag hatte sich Jones telefonisch bei "Opfer" Ismael entschuldigt. "Ich weiß nicht, wie mir das passieren konnte, es war ein Blackout, der nicht vorkommen darf. Es tut mir extrem Leid für meine Mannschaftskollegen und alle Fans, denen ich durch diese Aktion geschadet habe", hatte der frühere Leverkusener betont.

Da Schiedsrichter Knut Kircher (Rottenburg) gegenüber dem DFB-Kontrollausschuss erklärte hatte, den Ausraster von Jones in der 30. Minute nicht gesehen zu haben, hatte der Kontrollausschuss im Nachhinein ermittelt.

© SID

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