Fußball
Jones sichert ersten Frankfurter Dreier

Dank eines "Traumtors" von Jermaine Jones hat Aufsteiger Eintracht Frankfurt sein Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg mit 1:0 (0:0) gewonnen, die ersten Punkte der Saison eingefahren und damit das Tabellenende verlassen.

Jermaine Jones hat Eintracht Frankfurt erlöst und dem Neuling am dritten Spieltag der Bundesliga das erste Erfolgserlebnis beschert. Nach zwei Schlappen zum Auftakt erzielte der 23 Jahre alte Angreifer gegen den immer noch sieglosen 1. FC Nürnberg in der 68. Minute den entscheidenden Treffer zum 1:0 (0:0)-Erfolg mit einem fulminanten Volleyschuss.

Damit können die Frankfurter nach dem ersten Bundesliga-Duell der beiden Traditionsklubs seit knapp sechs Jahren wieder optimistischer in die direkt aufeinander folgenden Auswärtsaufgaben bei Hannover 96 und dem Hamburger SV entgegen blicken. Dagegen wartet Nürnberg nunmehr seit dem 17. April 2005 (1:0 in Wolfsburg) auf einen Auswärtssieg in der Bundesliga.

Vor 35 000 Zuschauern in Frankfurt mühten sich die Gastgeber von Anfang an, ließen aber im Abschluss das Quäntchen Entschlossenheit vermissen. Doch ausgerechnet der für den zuletzt enttäuschenden Christoph Preuß in die Startelf gerückte Offensivspezialist Benjamin Köhler zog im Mittelfeld der Eintracht die Fäden und hatte Pech, als er eine Hereingabe des ansonsten blassen Du-Ri Cha (9.) nur knapp verpasste.

Der 25-jährige Köhler war es auch, der bei seinem ersten Bundesliga-Einsatz von Beginn an in dieser Saison die beste Chance der Hessen vorbereitete. Doch den Kopfball von Alexander Meier aus vier Metern nach Flanke von Köhler lenkte Nürnbergs Torwart Raphael Schäfer mit einer Weltklasseparade um den Pfosten (38.). Zuvor hatte der "Club", der zuletzt nur eins der vorangegangen 16 Partien bei Angstgegner Eintracht Frankfurt gewinnen konnte, sein Heil vornehmlich in Kontern gesucht, war aber auch bei Standards gefährlich.

"Tor-Phantom" Marek Mintal bewies seine Gefährlichkeit mit einem platzierten Freistoß aus 20 Metern den Eintracht Ersatzkeeper Oka Nikolov parieren konnte. Der Mazedonier vertrat den verletzten Stammtorwart Markus Pröll (Ellbogenblessur) gut und wirkte bei seinem ersten Bundesliga-Einsatz nach knapp 16 Monaten souverän.

Auch nach dem Wechsel war die von Trainer Friedhelm Funkel die spielerisch klar überlegene Mannschaft. Pech hatten die Hausherren allerdings, als der eingewechselte Nürnberger Stefan Kießling einen Freistoß des überragenden Köhler an den Pfosten lenkte (56.), der Ball aber wieder ins Feld zurück sprang. Für die Führung sorgte der erst in der zweiten Halbzeit überzeugende Jones mit einem beherzten Schuss aus 16 Metern.

© SID

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