Juve, Lazio und Florenz steigen ab
Milde Urteile in Italiens Fußball-Skandal

Juventus Turin, Lazio Rom und der AC Florenz müssen wegen der Verwicklung in manipulierte Spiele in die Serie B absteigen. Der mit angeklagte Spitzenverein AC Mailand verbleibt zwar in der ersten Liga, ihm werden aber Punkte aus der abgelaufenen Saison aberkannt, weshalb der Club nicht in der finanziell lukrativen Champions-League starten kann. Zudem wird er mit der Bürde von 15 Minuspunkten in die neue Saison geschickt.

HB ROM. Juventus wurden auch die Meister-Titel der beiden vergangenen Jahre aberkannt. Einige Juventus-Spieler waren vor wenigen Tagen bei der WM in Deutschland Weltmeister geworden. Was nun aus ihnen wird, blieb zunächst offen. Es wird aber erwartet, dass sich viele der Spieler der betroffenen Vereine anderen Mannschaften anschließen werden.

Die Vereine können Berufung gegen das Urteil einlegen. Juventus kündigte unmittelbar nach Bekanntgabe des Urteils bereits an, diesen Schritt zu gehen.

Den Clubs sowie Vereins- und Verbandsvertretern war Sportbetrug und unfaires Verhalten vorgeworfen worden. Sie sollen den Einsatz bestimmter Schieds- und Linienrichter abgesprochen und so Meisterschaftsspiele in der Saison 2004/05 manipuliert haben. Alle Angeklagten haben die Vorwürfe bestritten.

Juventus bekam zudem die Bürde aufgelegt, in der nächsten Saison mit Minus 30 Punkten in Liga Zwei zu starten. Damit ist es für den Verein nahezu aussichtslos, sofort wieder in die Serie A aufzusteigen. Lazio wurde mit einem Malus von sieben Punkten in Liga Zwei strafversetzt.

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