Kamerun im Viertelfinale: Angola droht beim Afrika-Cup das vorzeitige Aus

Kamerun im Viertelfinale
Angola droht beim Afrika-Cup das vorzeitige Aus

Der WM-Teilnehmer steht bei dem Kontinentalturnier bereits nach dem zweiten Gruppenspiel mit dem Rücken zur Wand. Auch der zweite Auftritt gegen Kongo verlief enttäuschend. Besser machte es Kamerun.

Für Angola könnte der Afrika-Cup bereits nach der nächsten Partie beendet sein. Im zweiten Gruppenspiel der Angolaner in der Gruppe B reichte es für den WM-Neuling nur zu einem 0:0 gegen die Republik Kongo. Nachdem die Überraschungsmannschaft der WM-Qualifikation, die Nigeria auf dem Weg nach Deutschland ausschaltete, zum Auftakt des Turniers in Ägypten gegen Kamerun mit 0:3 verlor, hat Angola nach zwei Spielen nur einen einziger Zähler auf dem Konto.

Dabei konnten die Angolaner auch eine gut 70-minütige Überzahl nicht nutzen, nachdem Kongo-Akteur Tresor Mputu in der 19. Minute wegen Nachtretens gegen Gegenspieler Kali die Rote Karte gesehen hatte. Nach dem Sieg gegen WM-Neuling Togo (2:0) kann der Kongo mit vier Punkten unterdessen für das Viertelfinale planen.

Kamerun zieht ins Viertelfinale ein

Kamerun ist dagegen als zweite Mannschaft nach der Elfenbeinküste ins Viertelfinale eingezogen. Die "unbezähmbaren Löwen" besiegten WM-Neuling Togo 2:0 (0:0) und haben nach dem zweiten Erfolg sechs Punkte auf dem Konto. Togo ist unterdessen nach der 0:2-Auftaktpleite gegen die Republik Kongo vorzeitig ausgeschieden.

Matchwinner der Kameruner war wieder einmal Samuel Eto´o. Der Stürmer des FC Barcelona traf in der 68. Minute zur Führung, nachdem er schon beim 3:1-Sieg gegen Angola alle drei Tore erzielt hatte. Der eingewechselte Albert Meyong Ze sorgte in der 85. Minute für die Entscheidung.

Der frühere Kölner Bundesliga-Profi Rigobert Song hat bei seinem Einsatz unterdessen afrikanische Fußball-Geschichte geschrieben. Der 29 Jahre alte Kapitän Kameruns bestritt sein 25. Spiel beim Afrika-Cup und brach damit den Rekord von Alain Gouamene, der als Torwart der Elfenbeinküste auf 24 Begegnungen kam. Der Hamburger Thimothee Atouba kam bei Kamerun ebenso von Beginn an zum Einsatz wie der Ex-Bochumer Raymond Kalla.

In den abschließenden Gruppenspielen am Sonntag stehen sich Kamerun und der Kongo sowie Angola und Togo gegenüber.

© SID

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