Kampf um CL-Plätze
Fährmann lässt Bayern verzweifeln

Nichts war es am Ende mit der Rückkehr auf Tabellenplatz drei. Zahlreiche Chancen reichten dem Rekordmeister in der Frankfurter Comerzbank-Arena nicht zum Sieg, auch wegen des überragenden Eintracht-Keepers Fährmann.
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FrankfurtOb Heribert Bruchhagen wohl "irgendein Pülverchen im Kaffee" gehabt habe, als er Christoph Daum als Skibbe-Nachfolger verpflichtete, hat Bayern-Präsident Uli Hoenß noch kürzlich spitzzüngig die Daum-Rückkehr in die Bundesliga kommentiert. Daum konterte vor der Partie zwischen Eintracht Frankfurt und dem FC Bayern am 31. Bundesliga-Spieltag, dass er ein "sehr toleranter und liebevoller Mensch" sei und "jeden mit dem entsprechenden Respekt begrüßen werde. Auch ihn!" Der Eintracht-Coach hatte sich fest vorgenommen, den Münchnern ihre Champions-League-Pläne zu durchkreuzen. Am Ende blieb es zumindest ein Teilerfolg für Daum, denn Bayern verpasste mit dem Remis den Sprung auf Platz drei.

Vor 51 500 Zuschauern in der ausverkauften Commerzbank-Arena bewahrte Mario Gomez die Bayern mit einem verwandelten Foulelfmeter in der 89. Minute vor einer Niederlage. Sebastian Rode (53.) hatte die Hessen in Führung gebracht.

Die Bayern agierten vom Anpfiff weg feldüberlegen, ohne dabei zu glänzen. Bereits in der fünften Minute brannte es lichterloh im Frankfurter Strafraum, als Franck Ribery frei vor Ralf Fährmann auftauchte, den Eintracht-Torwart aus Nahdistanz aber nicht überwinden konnte. Nur 120 Sekunden später rettete Ricardo Clark nach einem Querpass von Miroslav Klose vor dem einschussbereiten Gomez.

Die Hausherren, die vor dem Spiel mit Innenverteidiger Maik Franz (Mittelfußbruch) und Mittelfeldspieler Sonny Kittel (Kreuzbandriss) zwei weitere langfristige Ausfälle zu beklagen hatten, suchten nur vereinzelt ihr Heil in der Offensive. Halil Altintop (22.) setzte einen ersten Versuch aus 15 Metern weit über das Tor, Theofanis Gekas verfehlte das Ziel fünf Minuten später schon etwas knapper.

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