Fußball
Kampfansage gegen FKK auf dem Platz

Das Organisations-Komitee der Fußball-WM möchte energischer gegen Flitzer in deutschen Stadien vorgehen. Es wird sogar die Maßnahme erwogen wegen der nakten Tatsachen die vorderen Reihen in den Stadien zu opfern.

Das Komitee für die Organisation der Fußball-WM in Deutschland möchte bei Flitzern härter durchgreifen. Um die deutschen Stadien sicherer zu machen, wird sogar in Erwägung gezogen die vorderen Sitzreihen für Sicherheitsbarrieren zu "opfern".

"Wenn es keine Zäune in den Stadien gibt, muss man eben andere Hindernisse errichten. Vielleicht müssen wir sogar die ersten Reihen opfern, um diese Hindernisse zu schaffen. Wir müssen beim Innenraumschutz auf jeden Fall organisatorische und bauliche Maßnahmen treffen", sagte OK-Vizepräsident Horst R. Schmidt am Mittwoch in München.

Confed-Cup zeigte Sicherheitslücken

Beim Konföderationen-Cup im vergangenen Monat hatten einige "Flitzer" bei den Spielen für Aufsehen gesorgt und Diskussionen um die Sicherheit in den Stadien ausgelöst. Deshalb will sich das WM-OK nun verstärkt mit diesem Thema beschäftigen, das bereits am Mittwoch bei einer Präsidiumssitzung in München auf der Tagesordnung stand. Wichtig sei es auch, so Schmidt weiter, "dass wir besonders fittes Personal haben und organisatorisch fitter werden".

WM-OK-Chef Franz Beckenbauer betonte ebenfalls, "dass es bei der WM nicht mehr passieren darf, dass sich da einige mit Gymnastik ihre Zeit vertreiben". Man müsse verhindern, "dass sich da einige einen Spaß daraus machen und dass das zu einem regelrechten Sport wird".

© SID

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