Kaum mehr spürbare Impulse erwartet: WM-Euphorie bei bayrischen Unternehmen schon verflogen

Kaum mehr spürbare Impulse erwartet
WM-Euphorie bei bayrischen Unternehmen schon verflogen

Nur noch wenige Firmen im südlichsten Bundesland der Republik erwarten von dem Megaspektakel spürbare Impulse für ihr Geschäft. Das war schon einmal anders.

HB MÜNCHEN. Nach anfänglicher Euphorie erhoffen sich von der Fußballweltmeisterschaft nur noch wenige bayerische Unternehmen spürbare Impulse für ihr Geschäft. Eine Umfrage des Bundes der Selbstständigen bei 560 mittelständischen Unternehmen im Freistaat ergab, dass nur 17 Prozent der Befragten höhere Gewinne durch das Großereignis erwarten. Lediglich die Tourismusbranche verbinde mit 33 Prozent deutlich höhere Erwartungen, sagte Verbandspräsident Fritz Wickenhäuser Donnerstag in München.

"Bezogen auf den gesamten bayerischen Mittelstand wurden die wirtschaftlichen Auswirkungen der Fußball WM von vielen zu euphorisch bewertet", erklärte Wickenhäuser. Regional gebe es deutliche Unterschiede. So würde in München fast ein Drittel aller Unternehmen positive Impulse erwarten, während die Mittelständler im Osten Bayerns mit zwölf Prozent kaum Potenziale für sich sehen würden. Sowohl die oberbayerischen (15 Prozent) als auch die fränkischen (18 Prozent) und die schwäbischen Unternehmen (19 Prozent) hätten eher verhaltene Erwartungen.

Immerhin jedes fünfte der befragten Unternehmen plant laut Wickenhäuser eigene Aktionen zur WM. In München bereite sogar jedes vierte Unternehmen Sonderaktionen vor.

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