Fußball
Kein Nachspiel für Rapolder

Uwe Rapolder wird für seine Äußerungen über den Schiedsrichter nach dem Spiel seines 1. FC Köln gegen den 1. FC Kaiserslautern nicht bestraft. Der DFB-Kontrollausschuss verzichtete auf ein Verfahren gegen den FC-Coach.

Nach seinen Äußerungen im Bundesliga-Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern (2:3) am 28. August 2005 ist Uwe Rapolder nochmal ungeschoren davongekommen. Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) verzichtet auf ein Verfahren gegen den Trainer des 1. FC Köln. "Dies geschieht, weil Trainer Uwe Rapolder seine Äußerungen, die im Grenzbereich eines zulässigen Verhaltens als Trainer im Zusammenhang mit einem Spiel liegen, bedauert und zusichert, sich zukünftig auch in Konfliktfällen entsprechend den Grundsätzen der sportlichen Fairness zu verhalten", erklärte Horst Hilpert, der Vorsitzende des DFB-Kontrollausschusses.

Rapolder hatte nach der Partie Schiedsrichter Hellmut Fleischer wegen der fragwürdigen Elfmeter-Entscheidung in der Nachspielzeit harsch kritisiert. "Dieser Elfmeter ist eine Frechheit. Was denkt sich so ein Mann, wenn er die Bilder im Fernsehen sieht? Kommt er sich wichtig vor? Ich habe jetzt in drei Spielen drei Elfmeter gesehen, wobei höchstens ein halber davon berechtigt war. Nur weil wir einen fragwürdigen Strafstoß gegen Mainz erhalten haben, können die Schiedsrichter nun nicht zehn gegen uns pfeifen", hatte Rapolder damals gesagt.

Rapolder wurde allerdings von Hilpert darauf hingewiesen, "dass sein Verhalten im Wiederholungsfall strafverschärfend berücksichtigt wird".

© SID

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