Keine überzeugende Partie der „Three Lions“ Engländer mühen sich zum knappen Sieg

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Doch von solch schönen Szenen gibt es in der in der ersten Hälfte nur wenige. Die Engländer bemühen sich im Angriff nicht genug oder sie spielen zu ungenau und bleiben in der Abwehr der Paraguayer hängen - der 1,98 Meter große Peter Croach hat Probleme, sich durchzusetzen und Michael Owen bleibt blass. Die Südamerikaner dagegen gewinnen zwar nach etwa 20 Minuten ein wenig an Sicherheit, doch ihre Bemühungen die Bundesliga-Spitzen Valdez und Santa Cruz in Szene zu setzen, scheitern zumeist kläglich. Die englische Viererkette hat die Angreifer im Griff. Selbst Fehlpässe der Abwehrspieler bleiben ohne Folgen. Zu harmlos sind die Südamerikaner. Und so hat Paraguay bis zum Ende der ersten Hälfte nur eine gute Torszene: In der 45. Minute schießt Valdez mit einem Drehschuss aus 15 Metern knapp am Tor vorbei.

Ein gutes Fußballspiel haben die überwiegend englischen Fans in der ersten Hälfte in dem ausverkauften Frankfurter WM-Stadion nicht gesehen. Der Partie fehlt bis dato einfach die Klasse. Dennoch stimmen die Zuschauer zu Beginn der zweiten Hälfte erneut die Nationalhymne an. "God save the Queen" hallt es durch die Arena.

Doch das nützt zunächst auch nichts. Die Partie geht so weiter wie gehabt. Die Elf von Paraguay wirkt nun zwar bemühter, aber gefährli-cher ist sie dadurch nicht. In der 56. Minute wird es Eriksson zu bunt und er nimmt den enttäuschenden Owen vom Feld. Für ihn kommt Mittelfeldspieler Stewart Downing von Middlesbrough. "Ich wollte Frische reinbringen", sagt Eriksson später. Owen werde schon noch besser, von Spiel zu Spiel.

Downing entpuppt sich zwar als belebendes Element, doch richtig gefährliche Angriffe der Engländer bleiben Mangelware. Nahezu den meisten Spaß haben die Fans, als in der 64. Minute ein Abschlag von Paul Robinson an den Videowürfel hoch oben über dem Spielfeld prallt. Erst in der 72. Minute spielen die Engländer die erste richtige Torchance heraus: Lampard prüft Paraguays Bobadilla mit einem gewaltigen Schuss von der Strafraumgrenze. Der Ersatztorwart lenkt den Ball über die Latte. In der 89. Minute eine ähnliche Situation: Lampard schießt, Bobadilla hechtet in die linke Ecke runter und lenkt den Ball um den Pfosten zur Ecke. Das waren sie, die großen Chancen der Engländer.

Und die Elf von Paraguay? Die wuselt und dribbelt besonders nach der Einwechslung von Nelson Cuevas in der 68. Minute nun etwas schneller über den Platz, was ihr Spiel zwar etwas ansehnlicher, aber nicht wirklich besser macht. Am Ende bleibt es wieder bei einer einzigen guten Tormöglichkeit: Valdez spielt in der eigenen Hälfte zwei Engländer aus und treibt den Ball bis in den Strafraum. Doch seinen Schuss pariert Robinson.

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