Fußball
Klasnic und Klose machen in Mainz den Unterschied

Auf sein Sturmduo Ivan Klasnic und Miroslav Klose kann sich Werder Bremen weiter verlassen. Beim 2:0 (1:0)-Auswärtssieg der Hanseaten beim FSV Mainz 05 sorgten die beiden Angreifer für die Tore.

Dank seines "K. u. K."-Sturms hat sich Werder Bremen für die schwache Vorstellung in der Champions League-Qualifikation rehabilitiert und bleibt Spitzenreiter Bayern München in der Bundesliga auf den Fersen. Die Hanseaten siegten bei Angstgegner FSV Mainz 05 mit 2:0 (1:0) und konnten im Gegensatz zur Niederlage beim FC Basel (1:2) am vergangenen Mittwoch überzeugen.

Die bereits am ersten Spieltag (5:2 gegen Arminia Bielefeld) jeweils zweimal erfolgreichen Werder-Stürmer Ivan Klasnic (21.) und Miroslav Klose (62.) besiegelten die Heimschlappe der Mainzer, die noch drei Tage zuvor im Zweitrunden-Hinspiel der Uefa-Cup-Qualifikation gegen den isländischen Vertreter IB Keflavik gewonnen hatten (2:0).

"Die beiden harmonieren sehr gut", sagte Bremens Trainer Thomas Schaaf zum Sturmduo Klose/Klasnic und meinte zur Gesamtleistung der Norddeutschen im Vergleich zum teilweise kläglichen Auftritt beim FC Basel: "Wir sind auf einem guten Weg. Wir haben wesentlich besser gespielt und sind besser in die Zweikämpfe gegangen." Der Mainzer Coach Jürgen Klopp zeigte sich als guter Verlierer: "Werder hat verdient gewonnen. Sie waren in den richtigen Momenten da. Dennoch bin ich mit unserer Mannschaftsleistung sehr zufrieden. Wir müssen vor dem Tor nur noch abgezockter sein."

Vor 20 300 Zuschauern im ausverkauften Bruchwegstadion hatte Werder-Trainer Thomas Schaaf auf die Schlappe von Basel reagiert und ersetzte die zuletzt schwachen Außenverteidiger Ümit Davala und Jelle van Damme durch die deutschen Nationalspieler Patrick Owomoyela und Christian Schulz.

Doch besonders zu Beginn der temporeichen Partie war ausgerechnet die Abwehr der Gäste erneut die Achillesferse. Lediglich Bremens Keeper Andreas Reinke behielt kühlen Kopf und rettete bei einem direkten Freistoß des Mainzer Antreibers Antonio da Silva (11.) und einem Kopfball von Defensivspezialist Nikolce Noveski (15.) glänzend.

Allerdings erwiesen sich die Norddeutschen, die in der vergangenen Saison nur einen Punkt gegen Mainz holen konnten, über die gesamte Spielzeit als die technisch versiertere Mannschaft und überzeugten auch dank Rückkehrer Torsten Frings durch ihr flüssiges Kombinationsspiel. Auch die stets gefährlichen Stürmer Klose und Klasnic, der eine Vorarbeit seines Angriffs-Partners zur Führung aus 18 Metern nutzte, bekamen die Mainzer nie richtig in den Griff. Der spielerischen Überlegenheit des Ex-Meisters setzte der FSV seinen unbändigen Kampfeswillen entgegen und hatte eine Minute vor der Halbzeit Pech, als Fabian Gerber nach guter Vorarbeit von Benjamin Auer nur den linken Außenpfosten traf.

Auch nach dem Wechsel war beiden Teams in Punkto Tempo nicht anzumerken, dass sie ihr drittes Spiel binnen acht Tagen absolvierten. Besonders die Mainzer warfen nach knapp einer Stunde alles nach vorne, doch Reinke verhinderte den Ausgleich, als er aus kürzester Distanz erneut gegen Gerber rettete (59.). Fast im Gegenzug machte Klose mit seinem dritten Bundesliga-Saisontreffer nach schöner Vorarbeit von Tim Borowski die Entscheidung perfekt.

© SID

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