Fußball
Klinsmann bremst die Euphorie um seine Person

Eine vorzeitige Verlängerung seines Vertrags als Bundestrainer lehnt Jürgen Klinsmann weiter ab. Stattdessen will er abwarten, wie das Team bei der WM 2006 abschneidet und dann seine Entscheidung treffen.

Was seine Person und sein Amt als Bundestrainer betrifft, bleibt Jürgen Klinsmann weiterhin Realist. Eine Verlängerung seines Vertrages beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) macht Klinsmann weiter ausschließlich vom Erfolg der deutschen Nationalmannschaft bei der WM 2006 abhängig. "Ich werde doch einzig und allein am Erfolg bei der Weltmeisterschaft gemessen, deshalb sehe ich keinen Grund, mich jetzt schon festzulegen. Ich könnte jetzt einen Fünf-Jahres-Vertrag unterschreiben, und es passiert etwas bei der WM, dann kannst du den in den Papierkorb schmeißen. Das ist einfach so. Die Messlatte ist nun mal der Erfolg", sagte der 41-Jährige der Welt (Freitag-Ausgabe).

Der Geschäftsführende DFB-Präsident Theo Zwanziger hatte zuletzt den Druck auf Klinsmann erhöht und wollte bereits Ende Oktober ein erstes Sondierungsgespräch über dessen Zukunft als Bundestrainer führen. "Er weiß, dass der Verband, das Präsidium und ich dann ein Signal brauchen", hatte Zwanziger erklärt. Zwanziger selbst müsse sich schließlich auch auf die Zeit nach der WM 2006 vorbereiten.

Klinsmann kündigte derweil an, sich auch in den kommenden Monaten an Diskussionen über die Zukunft des DFB beteiligen zu wollen. Allerdings nur, wenn es dabei nicht um seine Person geht. "Ich glaube nicht, dass es entscheidend ist, ob der Jürgen Klinsmann nun bis 2008 oder 2010 verlängert. Meines Erachtens wird die ganze Sache zur sehr an einer Person festgemacht. Ich erfülle doch nur eine Rolle," sagte Klinsmann.

© SID

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