Klinsmann heiß begehrt
Wynalda: Klinsmann soll US-Coach werden

Geht es nach den nach den Vorstellungen des ehemaligen Bundesliga-Profis Eric Wynalda, dann könnte Bundestrainer Jürgen Klinsmann die Nachfolge von Bruce Arena als Coach der US-Fußballer antreten.

Teammanager Oliver Bierhoff ist weiterhin guter Dinge, dass Jürgen Klinsmann auch nach der Weltmeisterschaft Bundestrainer bleibt. "Jürgen hat Riesenspaß. Er sieht, dass die Entwicklung noch nicht zu Ende ist. Ich denke, dass er das auch weiterführen will", sagte Bierhoff nach dem 2:0 im WM-Achtelfinale gegen Schweden.

Er selbst und auch der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hätten schon häufig gesagt, "dass wir mit Jürgen weitermachen wollen". Während der WM habe man aber keine Gespräche über die Zukunft geführt, meinte Bierhoff am Sonntag. Klinsmann sei "absolut auf den Erfolg bei dieser WM fokussiert. Danach sehen wir weiter".

Nach der Weltmeisterschaft wird Klinsmann nach Aussage des Teammanagers "ein paar Tage zusammen mit seiner Familie beraten. Aber wenn sein Wille da ist, geht das sehr schnell, dass wir den Vertrag verlängern", betonte Bierhoff. Zumal das Team mit Co-Trainer Joachim Löw und Torwarttrainer Andreas Köpke stehen würde.

Die Arbeit des Bundestrainers, dessen Vertrag beim DFB nach der WM ausläuft, weckt offenbar aber erste Begehrlichkeiten. Klinsmann soll die Nachfolge von Bruce Arena als Coach der US-Fußballer antreten. Das zumindest wäre nach den Vorstellungen des ehemaligen Bundesliga-Profis Eric Wynalda "eine gute Lösung". "Zumal er in der Nähe des US-Trainingszentrums im kalifornischen Carson lebt", sagte Wynalda, der einst für den 1. FC Saarbrücken und VfL Bochum spielte, und bei der WM als TV-Kommentator tätig ist.

Der Vertrag von Arena läuft am Ende des Jahres aus, doch nach dem enttäuschenden Vorrunden-Aus des US-Teams beim Endturnier in Deutschland wird damit gerechnet, dass der 54-Jährige in den nächsten Tagen seinen Rücktritt erklären wird. Arena zeichnet seit Oktober 1998 für die US-Auswahl verantwortlich.

Bierhoff sieht aber trotz des Wohnsitzes von Klinsmann in Kalifornien kaum eine Gefahr, dass Klinsmann eventuell US-Trainer wird: "Bei allem Respekt vor der amerikanischen Nationalmannschaft. Aber da haben wir schon einiges voraus. Da machen wir uns keine Sorgen."

© SID

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