Fußball
Klopp will sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen

Für den FSV Mainz 05 steht heute der zweite Auftritt im Uefa-Pokal an. Beim armenischen Vertreter FC Mika Aschtarak wollen die Rheinhessen heute (16.30 Uhr Mesz) den Einzug in die zweite Qualifikationsrunde schaffen. Nach dem 4:0-Hinspielerfolg gegen Armeniens Pokalsieger vor 14 Tagen fordert Trainer Jürgen Klopp vor dem Rückspiel in Eriwan von seinem Team erneut "volle Pulle", um den geplanten Einzug in die Gruppenphase nicht gleich beim ersten Gastspiel auf internationaler Ebene in Gefahr zu bringen.

"Auch wenn wir 3:0 führen und unter der Hitze leiden, gehen wir weiter volle Pulle. Wir wollen die Konzentration bei hundert Prozent halten, denn wir haben die einzigartige Möglichkeit, das erste Auswärtsspiel der Vereinsgeschichte im Uefa-Pokal zu gewinnen", sagte Klopp vor der Abreise in die armenische Hauptstadt am Mittwoch.

Klopp kennt ganz offensichtlich seine "Pappenheimer" und will sich von dem deutlichen Sieg im Hinspiel, bei dem insbesondere Neuzugang Petr Ruman (Spvgg Greuther Fürth) und Angreifer Benjamin Auer einen starken Eindruck hinterließen, nicht blenden lassen. "Meine Mannschaft muss alles raushauen und nicht taktieren, ob 60 Minuten reichen können. Wir wollen den Gegner wieder nicht zur Entfaltung kommen lassen und unser Spiel durchdrücken", meinte Klopp.

Addo vor Debüt im Mainzer Trikot

Wie schon beim ersten Aufeinandertreffen in der Frankfurter Commerzbank-Arena, wo 22 000 Mainzer Zuschauer die Premiere des FSV im Uefa-Cup wie die Finalteilnahme in der Champions League feierten, wird Klopp keinen seiner Profis schonen und 22 Spieler mit auf die "Abenteuerreise" nehmen. Auch Neuzugang Otto Addo, der zuletzt unter Kniebeschwerden litt, wird mit an Bord sein und kann sich offenbar auch Hoffnungen auf einen ersten Einsatz von Beginn an machen.

Begleitet werden die Mainzer von rund 250 Anhängern, die die Reise vom Klub subventioniert bekamen. Ein Dankeschön für den Gewinn der Fair-Play-Wertung, der die Teilnahme am Uefa-Cup überhaupt erst ermöglicht hatte und an dem die fairen Anhänger der Rheinhessen maßgeblichen Anteil hatten. Die FSV-Fans werden in Eriwan ihrerseits einem Waisenhaus Hilfsgüter überreichen und bedruckten im Vorfeld zur besseren Völkerverständigung sogar T-Shirts mit einem armenischen Gruß.

© SID

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