Köln und München
Staatsanwaltschaft prüft Manipulations-Verdacht

Die Kölner Staatsanwaltschaft geht dem Verdacht nach, wonach in der Bundesliga-Saison 2002/2003 drei Fußball-Spiele manipuliert worden sein könnten. Auch in München hat die Staatsanwaltschaft nun Ermittlungen im Wettskandal bestätigt.

HB MÜNCHEN/KÖLN. Im Rahmen des Ermittlungsverfahrens seien in der vergangenen Woche mehrere Objekte in München und Nürnberg durchsucht worden, bestätigte Oberstaatsanwaltschaft Anton Winkler am Samstag der dpa einen entsprechenden Bericht des Nachrichtenmagazins "Focus". Da die Auswertungen der Erkenntnisse noch andauern, sei eine abschließende Bewertung noch nicht möglich, teilte Winkler mit. Er stellte zudem fest: "Fußballspieler waren von dieser Maßnahme nicht betroffen."

Laut "Focus" stehen drei Beschuldigte in dem Verdacht des "gewerbs- und bandenmäßigen Betrugs". Sie sollen mehrere Fußballspiele manipuliert haben, darunter das Eröffnungsspiel der Münchner Allianz Arena am 30. Mai 2005 zwischen dem TSV 1860 München und dem 1. FC Nürnberg (3:2).

"In vergleichbarer Weise" sollen die Beschuldigten auch drei Spiele der 1. Bundesliga manipuliert haben. Wie "Focus" berichtet, soll es sich um die Begegnungen VfL Wolfsburg gegen den 1. FC Nürnberg (1:1), Werder Bremen gegen Nürnberg (6.2) und Nürnberg gegen Arminia Bielefeld (2:3) handeln.

Der 1. FC Nürnberg stellte in einer ersten Stellungnahme fest, dass der Club keinerlei Kontakt mit der Staatsanwaltschaft oder anderen dafür zuständen staatlichen Behörden habe. "Es hat auch keinen Versuch der Kontaktaufnahme gegeben", teilte der "Club" mit. Es gebe keinerlei Berührungspunkte zu den Darstellungen des Nachrichtenmagazins.

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