Fußball
Kolumbien droht ein Fußball-Streik

Der ersten kolumbianischen Fußball-Liga steht ein Streik der Profis ins Haus. 437 von 459 Spielern der Erstliga-Klubs votierten in einer Abstimmung für Kampfmaßnahmen, um die eigene Situation zu verbessern.

Kolumbiens Profi-Fußball droht ein Arbeitskampf. Die in der Spielergewerkschaft Acolfutpro zusammengeschlossenen Fußballprofis wollen mit einem Streik die Arbeitsbedingungen ihres Standes in der Andenrepublik verbessern. In einer Pressemitteilung forderten die kolumbianischen Kicker, dass sich die Arbeitsverträge in Zukunft an kolumbianischem Recht und an den juristischen Gepflogenheiten des internationalen Fußballs orientieren sollen.

Die überwältigende Mehrheit von 435 Profis stimmte für einen Streik, der am 13. September beginnen soll. In den vergangenen Jahren litten die Profis in Kolumbien unter dem teilweise chaotischen Management der Vereine. Der Traditionsklub Millionarios aus der Hauptstadt Bogota hatte zuletzt elf Monate keine Gehälter an seine Spieler gezahlt. Bis zum Streikbeginn suchen die Vertreter der Vereine und der Spieler allerdings zunächst nach einer Verhandlungslösung.

© SID

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