Kolumbien steigt aus
Brasiliens Chancen bei WM-Bewerbung wachsen

Kolumbien hat seine Bewerbung zur Ausrichtung der Fußball-WM 2014 zurückgezogen. Damit ist Brasilien der einzig noch verbliebene Bewerber aus Südamerika.

HB BOGOTA. Kolumbiens Verbandssprecher Victor Rosas bestätigte den Rückzug seines Landes am Mittwochabend in Bogota. Die Entscheidung zum Verzicht, für die zunächst keine Gründe angeführt wurde, habe der kolumbianische Verband dem Internationalen Fußball-Verband (FIFA) schriftlich mitgeteilt, hieß es dazu lediglich weiter.

Das FIFA-Exekutivkomitee vergibt die WM-Endrunde, die in sieben Jahren turnusgemäß in Südamerika stattfinden wird, im November dieses Jahres. Als Favorit für die WM-Ausrichtung gilt Brasilien. Die nächste WM-Endrunde findet im Jahr 2010 in Südafrika statt.

Bereits im Vorfeld der WM 1986 hatte Kolumbien auf die Ausrichtung einer Endrunde verzichtet. Damals hatte das Land auf Grund von Finanz- und Sicherheits-Problemen seinen Rückzug erklärt. Für Kolumbien sprang dann Mexiko ein und richtete das WM-Turnier aus.

Brasilien und auch Kolumbien war von vornherein klar, dass für die Ausrichtung der WM 2014 sehr hohe Investitionen in neue Stadien und in Infrastruktur notwendig sein werden. Blatter hat bereits gesagt, dass die Ausrichtung „Richtung Norden“ verschoben werden könnte, wenn aus Südamerika keine tragfähige Bewerbung kommt.

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