Konsequente Regelauslegung gegen Übeltäter
WM-Schiris wollen talentierte Spieler schützen

Die WM-Schiedsrichter wollen die neuen Regelungen konsequent umsetzen und gegenüber Übeltätern hart durchgreifen. So sollen vor allem Spieler geschützt werden, die Fußball spielen können.

Die Schiedsrichter wollen den Regelsündern bei der WM das Leben schwer machen. Der zweimalige Welt-Schiedsrichter Markus Merk (Otterbach) hat wenige Tage vor Beginn der Weltmeisterschaft am Freitag noch einmal betont, dass er und seine Kollegen die vom Weltverband Fifa neu vorgegebenen Richtlinien konsequent umsetzen wollen. "Unser Ziel ist es nicht, möglichst viele Spieler zu verwarnen oder vom Feld zu schicken, aber wir wollen einheitlich und konsequent pfeifen", sagte Merk am Montag im WM-Quartier der Unparteiischen in Neu-Isenburg.

Merk: "Wir wollen die Spieler schützen, die Fußball spielen können"

Besonders hart ahnden wollen die Schiedsrichter absichtliche Spielverzögerungen, überharte Tacklings und das Zerren am Trikot. "Wir haben die neuen Richtlinien bereits den Mannschaften erklärt. Wir wollen in erster Linie die Spieler schützen, die Fußball spielen können und wollen", erklärte Merk.

Für den deutschen Referee ist sein argentinischer Kollege Horacio Eilzondo eine sehr gute Wahl für das Eröffnungsspiel zwischen Gastgeber Deutschland und Costa Rica am Freitag in München. "Er ist ein ganz hervorragender Schiedsrichter, sonst wäre er auch gar nicht hier", meinte Merk.

Elizondo: "Es ist der Lohn für 15 Jahre harte Arbeit"

Für Elizondo selbst ist die Berufung für die Partie am Freitag in München eine "großartige Auszeichnung für mich und meine Assistenten. Es ist der Lohn für 15 Jahre harte Arbeit." Der Argentinier will besonders darauf hinarbeiten, dass es zu einem schnellen Spiel ohne große Unterbrechungen kommt.

© SID

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