Konsequente Regelauslegung wird belohnt
Weniger Verletzungen bei der WM

Die fast ausschließlich positiven Rückmeldungen zur Weltmeisterschaft sind um eine weitere bereichert worden: Die Anzahl der Verletzungen ist zurückgegangen. Dies resultiert auch aus konsequenteren Regelauslegungen.

Die Anzahl der Verletzungen ist im WM-Verlauf zurückgegangen. Bei der Weltmeisterschaft 2002 in Südkorea und Japan kam es statistisch zu 2,7 Verletzungen pro Spiel (171), in Deutschland nur noch zu 2,2 Blessuren nach 58 Spielen (129). Dies gab der Weltverband Fifa durch Chefmediziner Professor Dr. Jiri Dvorak am Sonntag auf einer Pressekonferenz in Berlin bekannt.

Die medizinische Kommission der Fifa hat seit der WM 1998 insgesamt 27 Fifa-Turniere unter medizinischem Gesichtspunkt in Augenschein genommen und daraus Konsequenzen in der Regelauslegung angeregt, die teilweise vom International Board schon umgesetzt wurden oder in Anweisungen an die Schiedsrichter mündeten.

Aktuelles Beispiel sind die Ellbogenchecks, die bei der WM in Deutschland schärfer geahndet werden. Waren bei der WM vor vier Jahren in Südkorea und Japan noch 25 Kopfverletzungen (vier mit Gehirnerschütterung) zu registrieren, so sind es beim Turnier in Deutschland bis nach den beiden ersten Viertelfinalspielen elf Blessuren, davon eine mit Gehirnerschütterung.

© SID

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