Kopfstoß-Affäre
Materazzi geht vorsichtig auf Zidane zu

Nach dem wenig zaghaften Aufeinandertreffen von Zinedine Zidanes Kopf und Marco Materazzis Brust im WM-Finale von Berlin hat der Italiener seinem Intimfeind symbolisch die Hand gereicht. "Nach Kriegen muss es auch wieder Frieden geben. Die Tür meines Hauses steht für Zidane immer offen", sagte der italienische Weltmeister der spanischen Zeitung Marca. Allerdings erwartet Materazzi von "Zizou" den zweiten Schritt: "Zinedine weiß, wie er meine Adresse herausfinden kann und wo er mich findet."

Der inzwischen zurückgetretene Zidane und Materazzi waren im WM-Finale zwischen Italien und Frankreich (5:3 i.E.) aneinander geraten. Nach einer Provokation von Materazzi hatte sich der frühere Weltfußballer Zidane zu einem Kopfstoß hinreißen lassen und dafür die Rote Karte gesehen. Die Fifa sperrte Zidane anschließend für drei, Materazzi für zwei Spiele.

In dem Interview gab Materazzi auch ein Teil eines Geheimnisses preis. "Ich habe mir ein Abbild des WM-Pokals an einer intimen Stelle eintätowieren lassen", sagte der Profi von Italiens Meister Inter Mailand.

© SID

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