Korruptionsskandal Fifa-Vize Warner tritt zurück

Jack Warner nimmt den Notausgang: Der der Korruption beschuldigte Fifa-Vizepräsident tritt beim Weltverband von allen Ämtern zurück. Der Schritt erspart ihm ein Verfahren - und hinterlässt einen faden Beigeschmack.
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Rücktritt: Jack Warner erspart sich und der Fifa weitere Ermittlungen. Quelle: dapd

Rücktritt: Jack Warner erspart sich und der Fifa weitere Ermittlungen.

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ZürichDer unter Korruptionsverdacht stehende Fifa-Vizepräsident Jack Warner ist von all seinen Ämtern im internationalen Fußball zurückgetreten. Das teilte der Fußball-Weltverband am Montag in Zürich mit. „Als Folge dieses Rücktritts wurden alle von der Ethikkommission gegen Jack A. Warner eingeleiteten Verfahren geschlossen, und die Unschuldsvermutung bleibt bestehen“, hieß es in einer Presseerklärung des Verbandes.

Der Chef des Kontinentalverbandes für Nord- und Mittelamerika sowie die Karibik (CONCACAF) war am 29. Mai von der Ethikkommission wegen des Verdachts der Korruption vorläufig suspendiert worden. Warner und der frühere Fifa-Präsidentschaftskandidat Mohammed bin Hammam sollen gegen den Ethikcode der Fifa verstoßen haben, indem sie beim Treffen der Karibischen Fußball-Union Anfang Mai versucht haben sollen, für die Wahl bin Hammams zum Fifa-Präsidenten Stimmen zu kaufen. Beide haben die Vorwürfe stets zurückgewiesen.

„Die Fifa bedauert die Umstände, die zu Jack A. Warners Entscheid geführt haben“, teilte der Verband mit. Das Mitglied des Exekutivkomitees verlasse die Fifa „nach beinahe dreißig Dienstjahren auf eigenen Wunsch“, hieß es in der Mitteilung.

  • dpa
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