Kosten für Polizei-Einsätze
Innensenator verteidigt den Bremer Weg

Die Politik möchte die Deutsche Fußball Liga zur Kasse bitten – die DFL hält das für verfassungswidrig. „Diese Behauptung halte ich für groben Unsinn“, kontert der Bremer Innensenator Ulrich Mäurer.
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BremenBremens Innensenator Ulrich Mäurer legt im Streit um eine finanzielle Beteiligung an Polizeieinsätzen von Hochrisiko-Spielen nach. Das vom Profi-Fußball vorgebrachte Argument einer Verfassungswidrigkeit weist der SPD-Politiker zurück. „Ich kenne mich auch etwas aus in der Verfassung. Aber diese Behauptung halte ich für groben Unsinn“, sagte Mäurer der „Süddeutschen Zeitung“ (Donnerstag). Der Bremer Senat handele nach Recht und Gesetz. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) argumentiert, die öffentliche Sicherheit sei allein Aufgabe des Staates.

Zur Drohung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) vom Mittwoch, keine Länderspiele mehr an die Stadt zu vergeben, sagte Mäurer: „Das soll wohl heißen - jetzt zeigen wir mal Bremen, wer mit wem hier tanzt. Ich finde, dieses Vorgehen spricht Bände.“ Dass Bremen die Liga angehe, „scheint einer Majestätsbeleidigung gleichzukommen“. Bundesligist Werder Bremen hatte erklärt, den drohenden Entzug des Länderspiels gegen Gibraltar am 14. November durch den DFB nachvollziehen zu können.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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