Krise bei Werder Bremen
Marco Bode wird neuer Aufsichtsratschef

Marco Bode löst Willi Lemke ab: Der krisengeschüttelte Verein Werder Bremen will mit dem beliebten Ex-Nationalspieler eine neue Strategie fahren. Bode gibt Trainer Dutt keine uneingeschränkte Rückendeckung.
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BremenDer ehemalige Nationalspieler Marco Bode hat angekündigt, schon in den nächsten Tagen Nachfolger von Willi Lemke als Aufsichtsratsvorsitzender des Fußball-Bundesligisten Werder Bremen zu werden. Noch in diesem Monat werde er sein neues Amt antreten, sagte der 45-jährige Bode am Sonntagabend im TV-Sender Sky. Den Personalwechsel an der Spitze des Aufsichtsrates hatte der Verein zuletzt angekündigt, einen genauen Termin aber offen gelassen.

Wie zuvor Geschäftsführer Thomas Eichin wollte auch Bode dem Werder-Trainer Robin Dutt keine Job-Garantie über das nächste Bundesliga-Spiel hinaus geben. „Wir sind davon überzeugt, dass wir mit Robin die Kurve kriegen können. Natürlich wissen wir, dass die Situation schwierig ist und das wir auch uns nicht frei machen können von der Analyse von Ergebnissen“, sagte Bode.

Zuvor hatte auch Bremens Manager Thomas Eichin den Druck auf Trainer Dutt vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Köln erhöht. „Wir werden alle an Ergebnissen gemessen, das weiß auch Robin Dutt“, sagte der Geschäftsführer des sieglosen Tabellenletzten am Sonntag im TV-Sender Sport1. Für die Bremer sei die Partie am Freitagabend im eigenen Stadion eine sehr wichtige Begegnung. „Das kann man schon als Endspiel bezeichnen. Das hat aber nichts mit dem Trainer zu tun“, erklärte Eichin.

Sowohl Eichin als auch Bode wollten Trainer Dutt nicht für die 0:6-Niederlage am letzten Bundesliga-Spieltag bei Bayern München verantwortlich machen.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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