Krisengipfel
Verrückter Nachmittag in Hamburg

In einer packenden und hochdramatischen Partie ist dem 1. FC Köln beim Hamburger SV der Befreiungsschlag geglückt, auch dank des glücklichen Händchen seines Trainers. Die Hamburger hingegen stecken nun tief in der Krise.
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HamburgSowohl der Hamburger SV als auch der 1. FC Köln wollten sich mit einem Sieg im Kellerduell des vierten Bundesliga-Spieltages ein wenig Luft verschaffen. Heraus kam am Ende eine bis zum Schluss hochspannende Partie - mit dem besseren Ende für die Gäste aus der Domstadt, die mit ihrem Last-Minute-Erfolg die Rote Laterne an den Bundesliga-Dino weiterreichen konnten. Beim ersten Saisonsieg seiner Mannschaft bewies FC-Coach Stale Solbakken bei seinen Einwechslungen ein glückliches Händchen, HSV-Trainer Michael Oenning dürfte nach der erneuten Niederlage hingegen eine stürmische Woche bevorstehen.

Die Norddeutschen unterlagen dem zweiten Fehlstarter der Saison am Samstag daheim mit 3:4 (1:1) und gaben dabei in der dramatischen Schlussphase den ersehnten Sieg noch aus der Hand. Die Gastgeber waren per Foulelfmeter durch Mladen Petric (11. Minute) in Führung gegangen und hatten nach den Toren von Neuzugang Slobodan Rajkovic (59.) und Son Heung-Min (62.) schon auf den ersten Punkte-Dreier hoffen dürfen. Doch die Domstädter, für die zunächst Adil Chihi (21.) und Milivoje Novakovic (49.) getroffen hatten, drehten dank Christian Clemens (84.) und Kevin McKenna (88.) am Ende noch die Partie. Erstmals seit viereinhalb Jahren steht der HSV damit am Tabellenende.

Trainer Michael Oenning ging in die fünfte Partie mit einer zum fünften Mal veränderten Aufstellung - ganz neu formierte er die Innenverteidigung mit Heiko Westermann und Rajkovic. Der 22-jährige Serbe war erst am Mittwoch verpflichtet worden und stand schon nach drei Trainingseinheiten in der Startelf. Der beim 0:5 bei Bayern München wegen einer Grippe fehlende Petric zeigte sich als einzige Spitze von Beginn an engagiert und forderte die Bälle.

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Joker McKenna setzt den Schlusspunkt

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