Kritik an DFB-Präsident
Stuttgarts Veh ärgert sich über Zwanziger

Der Trainer des VfB Stuttgart, Armin Veh, hat DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger wegen dessen Sympathiebekundung für Schalke 04 im Endspurt um die deutsche Meisterschaft kritisiert. "Ich halte seine Aussage, dass es gerecht wäre, wenn Schalke Meister würde, für respektlos. Wenn er so etwas sagt, dann bringt er den Fans und den Verantwortlichen von Werder Bremen und des VfB keinen Respekt entgegen. Ich hatte immer eine sehr hohe Meinung von ihm, aber das kann ich nicht verstehen", erklärte Veh.

Zwanziger hatte zuletzt bei einem Termin in Gelsenkirchen erklärt, dass die Zeit für einen deutschen Meister Schalke 04 reif sei, und ergänzt: "Ich würde mich freuen, wenn ich Samstag in einer Woche wieder hier sein dürfte." Die Königsblauen hatten ihren siebten und letzten Meistertitel 1958 errungen.

"Ich bin nicht parteiisch"

Der DFB-Boss relativierte am Donnerstag seine Aussage: "Ich bin nicht im Geringsten parteiisch. Vielmehr habe mit meinen Äußerungen zum Ausdruck bringen wollen, dass ich den Schalker Fans, die seit vielen Jahren auf einen Titelgewinn ihres Klubs warten, zu gönnen wäre, wenn sich ihr Traum erfüllen würde und ich dann bei der tollen Meisterschafts-Feier gerne dabei wäre", ließ Zwanziger offiziell mitteilen und fügte hinzu: "Das bedeutet aber selbstverständlich nicht, dass ich nicht genauso dem VfB Stuttgart oder Werder Bremen und deren Anhängern den Gewinn der deutschen Meisterschaft gönne."

Die Schalker führen zwei Spieltage vor dem Saisonende die Tabelle mit 65 Punkten vor dem VfB Stuttgart (64) und Werder Bremen (63) an. Während Schalke am Samstag (15.30 Uhr/live bei arena) beim Revier-Rivalen Borussia Dortmund antritt, sind die Stuttgarter zu Gast beim VfL Bochum. Bremen empfängt Eintracht Frankfurt.

© SID

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