Kunstrasen bei der WM 2010
OK ärgert sich über Rasenprobleme

"Wir haben unser optimales Ziel nicht erreicht", räumte Wolfgang Niersbach, Vizepräsident des OK, auf einer Pressekonferenz in Berlin ein. Der Rasen in einigen WM-Städten hat die Erwartungen nicht erfüllt.

Das deutsche WM-Organisationskomitee hat Rasenprobleme eingestanden. "Wir haben unser optimales Ziel nicht erreicht", räumte Wolfgang Niersbach, Vizepräsident des OK, auf einer Pressekonferenz in Berlin ein. In Hamburg, Gelsenkirchen und Köln werden einige besonders lädierte Flächen ausgetauscht.

Die Rasenexperten führen das Dilemma auf zwei Faktoren zurück. Zum einen herrschte nach Bundesliga-Ende Mitte Mai, als die Rasen verlegt wurden, ungewöhnlich kaltes und nasses Wetter, was das Anwachsen der Spielfläche mit dem Untergrund nicht so gut wie erwartet vonstatten gehen ließ. In den drei genannten Stadien mangelt es dem Grün auf Grund der Bauweise auch an Sonne, Licht und Luft.

Niersbach: "Die Entscheidung, alle Rasen in den zwölf WM-Städten auszutauschen, war alleine eine Entscheidung des OK. Die Fifa hatte damit nichts zu tun. Die notwendigen Ausbesserungsarbeiten sind nicht dramatisch, aber wir ärgern uns."

Offizielle Beschwerden hat es noch nicht gegeben; auch lassen sich keine Verletzungen auf die Beschaffenheit des Rasens zurückführen. Die inoffiziellen Klagen von Spielern und Trainern in Gesprächen mit Journalisten waren aber nicht von der Hand zu weisen.

Fifa-Präsident Joseph S. Blatter hat derweil angekündigt, dass in Südafrika in vier Jahren wahrscheinlich auch auf Kunstrasen gespielt wird.

© SID

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