Kurze Gastspiele in Dresden, Kaiserslautern und Mönchengladbach
Zurück im Land des Scheiterns

Für die beiden australischen Nationalspieler Marc Schwarzer und Graig Moore ist das Eröffnungsspiel des Confed-Cup gegen Deutschland eine ganz besondere Partie. In "Down Under" sind sie Leistungsträger, hier zu Lande erlebten sie ihr Waterloo. Mit großen Hoffnungen auf sportliche Reputation und lukrativen Lohn in die Bundesliga gewechselt, reichte es letztlich nur zu Kurz-Gastspielen in der deutschen Eliteliga.

HB FRANKFURT/MAIN. Für Mini-WM kehren Australiens Nationaltorwart und der Verteidiger nun kurzzeitig zurück ins Land ihres Scheiterns - und sind am Mittwochabend (21.00 Uhr/ARD) im Frankfurter Eröffnungsspiel gegen Gastgeber Deutschland besonders motiviert.

Auf ganze sechs Spiele brachte es der deutschstämmige Schwarzer in zwei Spielzeiten. In der Saison 1994/95 bestritt er gerade mal zwei Bundesliga-Partien für Dynamo Dresden, nur weil die damalige Nummer 1, der russische Nationaltorwart Stanislaw Tschertschessow, zu Länderspielen abgestellt wurde. Der Lizenzentzug für Dresden beendete Schwarzers Wartestand. Doch nach dem Wechsel zum 1. FC Kaiserslautern kam es noch schlimmer - und Schwarzer vom Regen in die Traufe.

Denn Trainer Otto Rehhagel degradierte Australiens Nummer 1 sogar zur Nummer drei hinter Andreas Reinke und dem 37-jährigen Gerry Ehrmann. In der FCK-Abstiegssaison 1995/96 absolvierte der 1,94 Meter große Keeper nur vier Spiele, um dann auf wenig feine Art abgeschoben zu werden. Für eine Ablösesumme von 155 000 englischen Pfund (230 000 ?) landete Schwarzer beim Zweitligisten Bradford City, der für ihn beim Wechsel zu seinem heutigen Arbeitgeber FC Middlesbrough immerhin 1,25 Mill. Pfund (1,87 Mill. ?) erlöste. Dort honorierte man die Leistungen des 32-Jährigen mit einem Dreijahres-Vertrag.

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