Fußball
Larsen lässt Schalke jubeln

Schalke 04 hat am achten Bundesliga-Spieltag bei Eintracht Frankfurt einen 1:0 (0:0)-Auswärtssieg gelandet. Das Tor des Tages für die Königsblauen erzielte der dänische Nationalstürmer Sören Larsen in der 64. Minute.

Dank Torjäger Sören Larsen hat sich Schalke 04 in der Spitzengruppe der Bundesliga festgesetzt. Der Neuzugang aus Dänemark führte den Meisterschafts-Mitfavoriten mit seinem vierten Saisontor (64.) am achten Spieltag zu einem schmeichelhaften 1:0 (0:0)-Sieg bei Aufsteiger Eintracht Frankfurt.

Damit gehen die Schalker ungeschlagen ins kommende Heimspiel in zwei Wochen gegen Meister Bayern München. Die Hessen rangieren nach der sechsten Niederlage weiter auf einem Abstiegsplatz.

Vier Tage nach dem starken Auftritt beim 2:2 in der Champions League gegen den AC Mailand blieben die Schalker diesmal hinter den Erwartungen zurück und hätten sich vor rund 50 000 Zuschauern in der Frankfurter WM-Arena nicht über eine Niederlage beschweren können. Die beste Chance für die Eintracht hatte Patrick Ochs, der nur zwei Minuten nach dem Seitenwechsel mit einem Schuss aus 22 Metern die Unterkante der Latte traf.

Die Schalker ließen es gemächlich angehen. Die einzige Möglichkeit in der ersten Halbzeit hatte der Brasilianer Lincoln (19.), der eine Flanke von Larsen aus spitzem Winkel nicht mehr in Richtung Tor brachte. Zuvor hatten die "Knappen" Glück, dass Alexander Meier (8.) aus 18 Metern das Tor knapp verfehlte.

Schalke-Coach Ralf Rangnick musste kurzfristig auf Innenverteidiger Marcelo Bordon verzichten, der nach dem Aufwärmen erneut über Probleme am Sprunggelenk geklagt hatte. Dafür spielte der grippegeschwächte Levan Kobiaschwili doch von Beginn an . Im Vergleich zur Partie gegen Mailand rückte zudem Zlatan Bajramovic wieder in die Startelf.

Eintracht-Trainer Friedhelm Funkel musste weiter ohne den rotgesperrten Jermaine Jones auskommen. Im Tor stand wie schon vor einer Woche beim 0:1 beim VfL Wolfsburg der erst 20 Jahre alte Jan Zimmermann, nachdem sowohl Stammkeeper Markus Pröll (Ellenbogen) als auch Oka Nikolov (Adduktoren) verletzt nicht zur Verfügung standen. Funkel hatte sein Team taktisch umgestellt, erstmals nach dem 1:4 am zweiten Spieltag gegen Bayer Leverkusen vertraute der Coach wieder auf eine Dreier-Abwehrkette um Christoph Preuß. Diesmal stand die Verteidigung auch wesentlich sicherer.

Auch in der zweiten Halbzeit war die Eintracht mindestens gleichwertig. Den Gästen fehlte hingegen in der Offensive weitgehend die Durchschlagskraft, sowohl Nationalstürmer Kevin Kuranyi als auch Larsen konnten sich im Angriff bis auf das 1:0 kaum in Szene setzen.

© SID

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