Lehmann erwartet "einzigartige Atmosphäre"
DFB-Team fordert angeschlagene Polen in Dortmund

Deutschland will mit einem Sieg im heutigen WM-Spiel gegen Polen (21.00 Uhr) das Tor zum Achtelfinale weit aufstoßen. Das polnische Team hätte bei einer Niederlage hingegen wohl keine mehr auf ein Weiterkommen.

Ein Sieg gegen Polen im heutigen zweiten WM-Gruppenspiel (21.00 Uhr/live in ARD und bei Premiere) wäre für die deutsche Nationalmannschaft aus mehrfacher Hinsicht ein großer Erfolg. Zehn Jahre ist es her, dass Deutschland zuletzt bei einem großen Turnier gegen einen europäischen Konkurrenten gewinnen konnte. Im seinem zweiten WM-Spiel will das Team von Bundestrainer Jürgen Klinsmann diesen "Fluch" beenden und vorzeitig den Einzug ins Achtelfinale realisieren. Doch obwohl die Voraussetzungen für den ersten Erfolg seit dem EM-Finale 1996 gegen Tschechien für die DFB-Auswahl ausgesprochen gut sind, warnt Klinsmann vor dem Auftritt in Dortmund vor den angeschlagenen Polen.

"Das wird ein sehr, sehr schwieriges Spiel. Die Polen stehen mit dem Rücken zur Wand. Da ist vollste Konzentration angesagt", sagte Klinsmann am Dienstag vor dem Abflug vom Mannschaftsquartier in Berlin nach Dortmund und konnte eine gewisse Nervosität trotz des erfolgreichen Auftakts gegen Costa Rica (4:2) nicht verhehlen: "Eine gewisse Anspannung ist da. Das wird ein ganz happiges Ding."

Dabei könnte Klinsmann der Partie gegen die Polen eigentlich einigermaßen entspannt entgegensehen. Zum einen hat er nach der Rückkehr von Kapitän und Führungsspieler Michael Ballack seine vermeintlich stärkste Aufstellung zur Verfügung.



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Zum anderen spricht die Statistik in Dortmund und gegen die Polen eindeutig für die DFB-Elf. In der WM-Arena mit ihrer laut Torwart Jens Lehmann "einzigartigen Atmosphäre" gab es in bisher 13 Spielen zwölf deutsche Siege bei einem Remis - und das datiert aus dem Jahre 1977 (1:1 gegen Wales). Äußerst positiv ist zudem die Bilanz gegen Polen: 14 Spiele, zehn Siege, vier Remis bei einer Tordifferenz von 26:7.

"Wir hoffen natürlich, dass diese Tradition für uns weiter Bestand hat. Aber ich bin sicher, dass kein Spieler an irgendeine Statistik denken wird", meinte Klinsmann zu den Zahlenspielereien. Vielmehr sei es wichtig, "dass wir das tolle Publikum auf unsere Seite bekommen und gewinnen".

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