Lehmann verzichtet auf Kommentar
Klinsmann schürt das Torwart-Feuer weiter

Oliver Kahn darf gegen Australien zwischen die Pfosten, Jens Lehmann gegen Tunesien - so viel ist klar. Doch für den Hit gegen Argentinien lässt sich Bundestrainer Jürgen Klinsmann die Katze noch nicht aus dem Sack - und schürt damit das Feuer im Kampf um die Nummer eins im DFB-Team weiter. Oliver Kahn ließ bereits durchblicken, dass ihm das gar nicht so Recht passt.

HB FRANKFURT/MAIN. Klinsmann hat bei der angekündigten Rotation beim Confederations Cup bislang nur eine Entscheidung für die ersten zwei Vorrundenpartien getroffen. Im Auftaktspiel am Mittwoch in Frankfurt gegen Australien wird Oliver Kahn an seinem 36. Geburtstag zwischen den Pfosten stehen. Drei Tage später in Köln gegen Tunesien ist wieder Jens Lehmann an der Reihe. Offen ist dagegen, wer das sportlich bedeutendste letzte Gruppenspiel gegen Argentinien am kommenden Dienstag in Nürnberg bestreiten darf. Das bestätigten die beiden Torhüter-Rivalen am Dienstag.

"Ich weiß nur, dass ich gegen Tunesien spiele, mehr weiß ich nicht", sagte Arsenal-Keeper Lehmann. Kahn hatte zuvor während der offiziellen DFB-Pressekonferenz mitgeteilt, dass er bislang auch nur über seinen Einsatz im Eröffnungsspiel von Klinsmann benachrichtigt worden sei. Der Bundestrainer hatte in Einzelgesprächen die Torhüter informiert.

Kahn erklärte zwar, dass er die Fortsetzung der Rotation auch während des Turniers "entspannt" betrachte, ließ aber durchblicken, dass er im weiteren Verlauf der Mini-WM eine Abweichung befürworten würde: "Irgendwann wird der Zeitpunkt kommen, an dem nicht mehr rotiert wird. Das liegt aber in der Hand der Trainer", sagte der Schlussmann des FC Bayern München. Lehmann mochte sich nicht an Spekulationen beteiligen: "Dazu kann ich nichts sagen."

In den bisherigen elf Länderspielen unter Klinsmann hat Kahn bei sechs Einsätzen insgesamt 495 Minuten im Tor gestanden. Konkurrent Lehmann kam in fünf Begegnungen auf eine Einsatzzeit von 405 Minuten. Der Stuttgarter Timo Hildebrand, der beim Confed-Cup als dritter Schlussmann dem 23-köpfigen deutschen Kader angehört, kam einmal über 90 Minuten beim 5:1-Erfolg in Bangkok gegen Thailand zum Zuge.

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