Liverpool-Spieler Mamadou Sakho
Uefa untersucht mögliches Doping-Vergehen

Hat Mamadou Sakho gedopt? Die Uefa hat Ermittlungen gegen den FC-Liverpool-Verteidiger eingeleitet. Bis die Untersuchungen abgeschlossen sind, muss Trainer Jürgen Klopp ohne den Spieler auskommen.

LiverpoolJürgen Klopp muss im Saisonendspurt mit dem FC Liverpool vorerst auf Mamadou Sakho verzichten. Wie der englische Premier-League-Club am Samstag mitteilte, untersucht die Europäische Fußball-Union Uefa ein mögliches Doping-Vergehen des Verteidigers. Bis die Ermittlungen abgeschlossen sind, werde man Sakho nicht spielen lassen, hieß es in dem Liverpool-Statement.

Nach Informationen der Nachrichtenagentur AP stammt der auffällige Befund nicht aus den Europa-League-Partien der Reds gegen Borussia Dortmund, sondern aus dem vorangegangenen Achtelfinale gegen Manchester United. Eine Aussage von Liverpool und der Uefa dazu gab es vorerst nicht.

Sakho hatte beide Partien gegen den BVB bestritten. Im dramatischen Rückspiel ebnete er Liverpool mit seinem Tor zum 3:3 den Weg zum 4:3-Erfolg, der das Aus der Dortmunder besiegelte.

Auch bei einer Verurteilung Sakhos hätte die Borussia praktisch keine Aussicht auf einen erfolgreichen Einspruch gegen die Wertung. Dopingvergehen im Fußball wurden bislang immer mit individuellen Strafen für den Spieler geahndet.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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