Liverpool-Spieler Mamadou Sakho

Uefa untersucht mögliches Doping-Vergehen

Hat Mamadou Sakho gedopt? Die Uefa hat Ermittlungen gegen den FC-Liverpool-Verteidiger eingeleitet. Bis die Untersuchungen abgeschlossen sind, muss Trainer Jürgen Klopp ohne den Spieler auskommen.
Die Uefa ermittelt gegen den Verteidiger wegen des Verdachts auf Doping. Quelle: dpa
Mamadou Sakho

Die Uefa ermittelt gegen den Verteidiger wegen des Verdachts auf Doping.

(Foto: dpa)

LiverpoolJürgen Klopp muss im Saisonendspurt mit dem FC Liverpool vorerst auf Mamadou Sakho verzichten. Wie der englische Premier-League-Club am Samstag mitteilte, untersucht die Europäische Fußball-Union Uefa ein mögliches Doping-Vergehen des Verteidigers. Bis die Ermittlungen abgeschlossen sind, werde man Sakho nicht spielen lassen, hieß es in dem Liverpool-Statement.

Nach Informationen der Nachrichtenagentur AP stammt der auffällige Befund nicht aus den Europa-League-Partien der Reds gegen Borussia Dortmund, sondern aus dem vorangegangenen Achtelfinale gegen Manchester United. Eine Aussage von Liverpool und der Uefa dazu gab es vorerst nicht.

Sakho hatte beide Partien gegen den BVB bestritten. Im dramatischen Rückspiel ebnete er Liverpool mit seinem Tor zum 3:3 den Weg zum 4:3-Erfolg, der das Aus der Dortmunder besiegelte.

Auch bei einer Verurteilung Sakhos hätte die Borussia praktisch keine Aussicht auf einen erfolgreichen Einspruch gegen die Wertung. Dopingvergehen im Fußball wurden bislang immer mit individuellen Strafen für den Spieler geahndet.

„Ein Sahnestück des europäischen Fußballs“
Im Stadion
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Alle Augen sind auf Jürgen Klopp gerichtet. Wenn der einstige BVB-Meistermacher erstmals seit rund elf Monaten wieder das Dortmunder Stadion betritt, ist ihm ein warmer Empfang sicher.

Presseauflauf
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Selbst im Halbfinale der Champions League gegen Real Madrid im April 2013 war der Presseraum des Dortmunder Stadions nicht so voll besetzt wie vor dem Viertelfinal-Hinspiel in der Europa League am Donnerstag (21.05 Uhr/Sport1 und Sky) gegen den FC Liverpool. Die Rückkehr von Coach Jürgen Klopp an seine alten Wirkungsstätte sorgte für einen rekordverdächtigen Andrang von Medienvertretern.

Spaß mit der Presse
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Jürgen Klopp war ganz der alte. In vertrauter Umgebung meisterte der Trainer des FC Liverpool das minutenlange Blitzlichtgewitter mit einem Dauerlächeln.

Pressekonferenz
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Der Personenkult im Vorfeld der Partie ging jedoch selbst dem an grelles Rampenlicht gewöhnten Fußball-Lehrer zu weit: „Niemand muss jubeln, wenn ich reinkomme. Ich brauche das nicht. Zu Beginn unseres Lebens haben wir auch immer gegen unsere Freunde gespielt, und es war nie ein Problem.“

Fans und Ordner
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„Ich bin an einem Ort, an dem ich eine wunderschöne Zeit hatte. Besser hier als in Nordkorea. Aber bei einem Tor von Borussia Dortmund werde ich sicher nicht jubeln.“
(Der Liverpooler Trainer Jürgen Klopp auf die Frage, was er bei seiner Rückkehr nach Dortmund empfindet.)

Selfies
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„Er hat uns ja einen Verhaltenskodex mitgegeben. Es wäre schön, wenn alle, die ich nicht begrüßen darf, ein Schild um den Hals tragen.“
(Jürgen Klopps Reaktion auf die Aufforderung von BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke an die Dortmunder Fans, sich nicht vom einstigen Borussen-Coach einlullen zu lassen.)

Ein Geschenk
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Liverpools Trainer Jürgen Klopp nimmt zum Ende des Training seiner Mannschaft von einer Reporterin einen Präsentkorb entgegen, den diese bei Menschen aus Klopps altem Wohnviertel gesammelt hat.

  • dpa
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