Löw dementiert Verlängerung
„Einige Punkte müssen geklärt werden“

Mehr Einfluss, mehr Verantwortung, noch mehr Mitspracherecht bei der U21-Nationalmannschaft: Bundestrainer Joachim Löw knüpft seine Vertragsverlängerung beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) bis nach der EM 2012 an knallharte Bedingungen. Deshalb dementierte der 49-Jährige am Donnerstag auch, dass der neue Vertrag bereits komplett unterschriftsreif und in trockenen Tüchern sei.

"Bis zur Unterzeichnung eines neuen Vertrages müssen noch einige Punkte besprochen und geklärt werden, die mir und meinem Team für die weitere Arbeit wichtig sind", sagte der 49-Jährige am Donnerstag auf dfb.de: "Es war mir wichtig, in einem Gespräch mit dem DFB-Präsidenten die Situation zu erörtern. Es war ein gutes und offenes Gespräch. Die grundsätzliche Bereitschaft, die Zusammenarbeit bis nach der EM 2012 fortzusetzen, besteht."

Bis zur geplanten Unterzeichnung des neuen, millionenschweren Zwei-Jahres-Vertrages sind demnach von Löws Seite noch harte Verhandlungen mit DFB-Präsident Theo Zwanziger und Generalsekretär Wolfgang Niersbach zu führen. Offenbar gibt es vor allem mit Blick auf die Übergänge zwischen U21- und A-Nationalmannschaft reichlich Diskussionsbedarf.

Sammers Rolle in der Diskussion

Dabei soll insbesondere auch die Rolle von DFB-Sportdirektor Matthias Sammer besprochen werden. In der Vergangenheit war es immer wieder zu Reibereien zwischen Sammer und der sportlichen Führung des A-Teams gekommen, da in den alten Verträgen die Verantwortlichkeiten angeblich nicht klar geregelt waren.

Unabhängig von Löws Forderungen hatte DFB-Präsident Zwanziger am Mittwochabend bestätigt, dass mit Löw und Teammanager Oliver Bierhoff zumindest per Handschlag eine "grundsätzliche Einigung" bis nach der EM 2012 in Polen und der Ukraine erzielt wurde. Dies wurde bei einem Treffen in Frankfurt am Dienstag mit einem Händedruck besiegelt, zu Beginn des WM-Jahres 2010 sollen die neuen Verträge schriftlich fixiert werden.

Nationalstürmer Mario Gomez geht fest davon aus, dass Löw bleibt: "Das ist für den DFB ein sehr gutes Zeichen. Joachim Löw hat sehr gute Arbeit geleistet und wird das auch in Zukunft tun."

Seite 1:

„Einige Punkte müssen geklärt werden“

Seite 2:

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%