Fußball
"Löwen" wollen Fürth im eigenen Stadion erlegen

Im Spitzenspiel der 2. Bundesliga trifft die Spvgg Greuther Fürth am heutigen Montag auf 1 860 München. Der Aufstiegskandidat aus der Bayern-Metropole könnte sich bei einem Sieg schon vom Rest des Feldes absetzen.

Das hochkarätige Duell zwischen der Spvgg Greuther Fürth und Absteiger TSV 1 860 München wird am heutigen Montag (20.15 Uhr/ live im DSF) den dritten Zweitliga-Spieltag beschließen. Beide Teams könnten im Falle eines Sieges die Tabellenführung von den Sportfreunden Siegen übernehmen.

Der Gastgeber aus Fürth müsste dafür allerdings mit vier Toren Unterschied gewinnen, was angesichts der herausragenden Form der "Löwen" schier unmöglich erscheint. Nach dem 2:1-Auftaktsieg in Ahlen überzeugte 1 860 vor allem beim klaren 4:1 gegen Hansa Rostock am letzten Wochenende. Ein Punkt in Fürth würde den Münchnern zum erneuten Sprung auf Tabellenrang eins genügen. Die Franken mussten ihrerseits nach der Niederlage in Offenbach am letzten Sonntag auch noch das Aus im DFB-Pokal verkraften, wo Regionalligist VfL Osnabrück zum Stolperstein avancierte.

Einen Punkt gibt "Löwen"-Coach Reiner Maurer als Minimalziel aus, wobei dennoch auf Sieg gespielt werden soll: "Wir sind stark genug, aus Fürth drei Punkte zu entführen, müssen im Vergleich zu unseren letzten beiden Auswärtssiegen in Ahlen und in Wuppertal aber wesentlich besser spielen!" Mit von der Partie soll auch wieder Kapitän und U21-Nationalspieler Matthias Lehmann sein. Nachdem sich der Mittelfeldantreiber im U21-Länderspiel in Polen (3:1) eine schmerzhafte Kieferverletzung zuzog, soll er im Zweitliga-Spitzenspiel mit einem blau-weißen Mundschutz auflaufen.

Timm in der Pflicht

An alter Wirkungsstätte läuft auch Stürmer Stefan Reisinger auf, der sich in den letzten Jahren bei Wacker Burghausen enorm weiterentwickelt hat und nun auch in München vollends zu überzeugen weiß. An Fürth, wo er von 2001 bis 2003 unter Vertrag stand, hat der Torjäger dabei keine besonders guten Erinnerungen: "Ich wurde zu oft zwischen den Profis und den Amateuren hin und her geschoben, hab´ keine Perspektive gesehen und bin deswegen nach Burghausen gewechselt."

Bei den Gastgebern ruhen die Hoffnungen auf dem wiedererstarkten Christian Timm. Der 26-Jährige erzielte in dieser Saison ein Tor selbst, bereitete ein weiteres vor und stach auch spielerisch aus dem "Kleeblatt"-Kollektiv heraus. Trotzdem plagen Trainer Benno Möhlmann Offensiv-Probleme. Der nach Aachen abgewanderte Sascha Rösler konnte nur annähernd von Neuzugang Tomislav Erceg, der zwei Saisontore aufweist, ersetzt werden. Dessen talentierter Sturmpartner Christian Eigler blieb aber weitestgehend blass, auch der von Abwanderungsgerüchten umwehte Marcus Feinbier wartet auf seinen ersten Saisontreffer.

© SID

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