Fußball
Lustloser Auftritt kostet Real Sympathien

Real Madrid hat sich mit einem lustlosen Auftritt in China keine Freunde gemacht. Beim 3:2 gegen Peking Guo´on im Rahmen einer sechstägigen Werbetour verließen die Anhänger in Scharen noch vor dem Abpfiff das Stadion.

Eine sechstägige Werbetour durch Asien hat Real Madrid zwar viel Geld in die Kassen gespült, aber auch viele Sympathien gekostet. Der lustlose Auftritt des spanischen Rekordmeisters beim 3:2 gegen Peking Guo´on trieb besonders die weiblichen Anhänger lange vor dem Abpfiff verärgert aus dem Stadion. Das 70 000 Zuschauer fassende Rund war ohnehin nur halb gefüllt, weil der englische Superstar David Beckham nicht wie angekündigt mit von der Partie war.

Hart gingen auch die chinesischen Medien mit den "Königlichen", die immerhin umgerechnet rund 20 Mill. Euro für den China-Trip kassierten, ins Gericht. "Diese Vorstellung hat Real viel Geld gebracht, aber auch viele Anhänger gekostet", schrieb die China Daily. Die übrigen Stars wie Ronaldo, Michael Owen oder Zinedine Zidane ließen sich frühzeitig auswechseln.

Nach den Reaktionen der Fans im Internet würden nur noch 62 Prozent ein Spiel von Real besuchen, sollten die Madrilenen nochmals ins Reich der Mitte zurückkehren.

Am Montag blamierte sich das Starensemble aus Madrid gegen Tokio Verdy aus der J-League bei der 0:3-Niederlage trotz des Mitwirkens von Beckham bis auf die Knochen. Nur 30 000 Fans wollten Ronaldo und Co. sehen.

© SID

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