Machtkampf „auf Schalke“
Rudi Assauer wird Schalke-Präsident

Das Gerangel um Posten und Kompetenzen bei Bundesligist Schalke 04 ist vorerst beendet. Der bisherige Vorstandsvorsitzende Gerhard Rehberg räumt vorzeitig seinen Schreibtisch und macht Platz für Rudi Assauer. Der frei werdende Platz im Vorstand wird nicht neu besetzt.

HB GELSENKIRCHEN. Rudi Assauer wird am 1. August 2006 das Präsidenten-Amt beim FC Schalke 04 von Gerhard Rehberg übernehmen. Das teilte der Fußball-Bundesligist am Freitag mit. Damit setzt der Club die Forderung des Aufsichtsrats-Vorsitzenden Clemens Tönnies um. Mit Rehbergs Ausscheiden verkleinert sich der Vorstand von fünf auf vier Personen. Neben dem Vorsitzenden Assauer gehören ihm dann Josef Schnusenberg, Peter Peters und Andreas Müller an. Ursprünglich war der Vertrag von Rehberg auf 2008 datiert.

„Diese Entscheidungen hatten wir inhaltlich zwischen Aufsichtsrat und Vorstand schon vor geraumer Zeit besprochen, nur das Übergabedatum offen gelassen", sagte Clemens Tönnies. Die bestehenden Vertragslaufzeiten der verbleibenden Vorstandsmitglieder werde man aber nicht ändern. Die Verträge von Assauer, Schmusenberg und Müller laufen bis zum 30. September 2008, der von Peters bis zum 30. September 2010.

Noch vor kurzem war Assauer nach einem ersten Vorpreschen von Tönnies auf Konfrontationskurs zum Aufsichtsrats-Boss gegangen. „Ich lasse mich von niemandem vertreiben. Mein Vertrag läuft noch bis 2008. Und wenn da was dran geändert werden soll, dann muss man in aller Ruhe darüber reden“, hatte der zuletzt wegen seiner Personal-Entscheidungen sowie unglücklichem öffentlichen Auftreten in die Kritik geratene „Mr. Schalke“ erklärt.

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