Fußball
Magath legt Pokerei "nicht auf die Goldwaage"

Mit Gelassenheit hat Coach Felix Magath auf die jüngste Unruhe beim Bundesliga-Rekordmeister Bayern München reagiert. "Es ist legitim, wenn jeder Spieler versucht, für sich das Beste herauszuholen", sagte der 52-Jährige.

Die jüngsten Streitigkeiten beim deutschen Meister Bayern München bringen Trainer Felix Magath nicht aus der Ruhe. "Was diese Dinge angeht, nehme ich das nicht ganz so ernst. Es ist legitim, wenn jeder Spieler versucht, für sich das Beste herauszuholen. Man darf diese Pokerei nicht auf die Goldwaage legen", sagte der 52-Jährige zwei Tage vor dem Bundesligaspiel des FC Bayern am Samstag (15.30 Uhr/live bei Premiere) bei Bayer Leverkusen.

Coach will den Kader weitgehend zusammenhalten

Gleichzeitig kündigte Magath an, den aktuellen Kader "möglichst weitgehend" auch in der kommenden Saison zusammenhalten zu wollen. "Der Verein wird die erforderlichen Gespräche schon führen. Ich verstehe die momentane Ungeduld nicht. Es ist doch noch jede Menge Zeit", erklärte der Bayern-Coach.

In dieser Woche war es zu Meinungsverschiedenheiten zwischen Bayern-Präsident Franz Beckenbauer und Manager Uli Hoeneß gekommen. Während der "Kaiser" bei den anstehenden Vertragsgesprächen gefordert hatte, auch einmal mehr zu investieren ("Wir sind ein Fußball-Klub und keine Bank"), hatte Hoeneß dagegen gehalten, dass der Verein sein Tafelsilber nicht verkaufen werde. Vor allem der französische Nationalspieler Willy Sagnol hatte den Verein unter Druck gesetzt und eine bessere Bezahlung gefordert.

Insgesamt laufen am 30. Juni 2006 zwölf Verträge beim deutschen Rekordmeister aus. Bisher liegt jedoch lediglich Nationalmannschafts-Kapitän Michael Ballack ein Angebot des Vereins für eine Vertragsverlängerung vor.

© SID

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