Fußball
Mainz 05 im Uefa-Cup dabei

Mainz 05 hat sich mit einem 2:0-Sieg im "Quali"-Rückspiel beim isländischen Vertreter IB Keflavik für die Hauptrunde des Uefa-Cups qualifiziert. Die Treffer für die Rheinhessen markierten Michael Thurk und Tom Geißler.

Die Festtage für die Karnevalshochburg auf internationaler Bühne gehen weiter: Bundesligist FSV Mainz 05 erreichte durch einen souveränen 2:0 (1:0)-Sieg im Qualifikations-Rückspiel beim isländischen Pokalsieger IB Keflavik als zweiter deutscher Klub nach dem Hamburger SV über die Hintertür die Uefa-Cup-Hauptrunde und feierte damit zugleich den größten Erfolg in der 100-jährigen Vereinsgeschichte nach dem Bundesliga-Aufstieg im Jahr 2004.

Thurk und Geißler treffen

Die Tore für die Mainzer, die das Hinspiel vor zwei Wochen durch Tore von Benjamin Auer und Petr Ruman schon 2:0 gewonnen hatten, erzielten Michael Thurk in der 26. Minute und der eingewechselte Tom Geißler fünf Minuten vor dem Abpfiff. Mainz war über die Fair-Play-Wertung in die Qualifikation für den Uefa-Cup gelost worden. Am Freitag ist die mit zwei Niederlagen in die neue Bundesliga gestartete Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp bei der Auslosung in Monaco zusammen mit dem HSV, der sich über den UI-Cup qualifiziert hatte, Hertha BSC Berlin, VfB Stuttgart und Bayer Leverkusen im Lostopf.

"Für uns ist der Uefa-Cup wie Doping. Wir hoffen, dass wir einen renommierten Gegner zugelost bekommen. Alleine, dass wir schon zwei Mal zur Prime Time im Fernsehen zu sehen waren, ist ein Riesending für den Verein", meinte Mainz-Manager Christian Heidel, der aufgrund der Auslosung nicht mit nach Island gereist war.

Mit dem 2:0 aus dem Hinspiel im Rücken zeigte sich die Klopp-Elf vor 1 000 Zuschauern im Stadion von Reykjavik von Beginn an selbstbewusst und diktierte gegen Keflavik das Geschehen. Anfänglich fehlte bei Mainz nur die Präzision beim Spiel in die Spitze. In der 22. Minute gab es dann aber die erste hochkarätige Möglichkeit für die Gäste, doch der im Hinspiel erfolgreiche Mittelstürmer Benjamin Auer setzte einen Kopfball aus drei Metern neben das Tor der Isländer.

Keflavik nur mit einer Chance

Vier Minuten später waren die Gäste dann erfolgreich: Michael Thurk nahm eine Flanke von Christof Babatz im Strafraum elegant mit der Brust an und drosch den Ball mit rechts aus 13 Meter in den Torwinkel. In der Folge beherrschten die Mainzer das Spiel weiterhin klar und hatten erneut durch Thurk (29.) und Petr Ruman (38.) Möglichkeiten zu weiteren Toren. Die einzig nennenswerte Szene für Keflavik hatte Holmar Runarsson (36.), dessen Schuss allerdings über das Gehäuse des über die gesamte erste Hälfte beschäftigungslosen FSV-Keeper Dimo Wache strich.

An dem Bild änderte sich im zweiten Durchgang nichts, die Gäste kontrollierten das Spiel sicher. Torchancen blieben dabei allerdings Mangelware. Lediglich Antonio da Silva hatte nach einer Flanke von Mathias Abel (50.) die Chance auf ein weiteres Tor, doch der Schuss des Brasilianers ging über das Tor. Geißler staubte in der Schlussphase mit rechts dann zur endgültigen Entscheidung ab.

© SID

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