Mainz mit Rücken zur Wand
Alle hoffen auf einen Bayern-Patzer

Vier Derbys und die Bremer Jagd auf die Münchner Rekordsammler sorgen am Dienstag- und Mittwochabend (Anstoß: 20 Uhr), dem sechsten Spieltag, für Spannung in der Fußball-Bundesliga.

dpa/HB DÜSSELDORF. Nach den Patzern von Hamburg (muss nach Stuttgart) und Schalke (tritt in Nürnberg an) ist derzeit nur noch Werder Bremen auf Augenhöhe mit dem Branchenprimus Bayern München, der seine Serie von 14 Siegen in Folge am Dienstagabend bei Aufsteiger Eintracht Frankfurt fortsetzen will. „Rekorde fallen nicht alle Tage. Wir werden versuchen, diesen Rekord noch lange weiter auszubauen“, sagte Felix Magath.

Beim Spiel in Frankfurt muss der Bayern-Coach auf Hargreaves verzichten. Erst am Spieltag soll über den Einsatz des Offensivtrios Ballack, Pizarro und Santa Cruz entschieden werden. Doch nicht nur aus der Münchner Verletzungsmisere kann der Underdog aus Frankfurt Hoffnung schöpfen: Gegen keinen anderen Bundesligisten haben die Bayern eine schlechtere Auswärtsbilanz. Nur sechs von 35 Partien gewannen sie bei der Eintracht. Dennoch ist Magath davon überzeugt, dass sich sein Ensemble auch von den Hessen nicht stoppen lässt. Vielmehr erwartet der Meistertrainer mehr Freiräume als beim mühsamen 1:0 gegen Hannover: „Das wird für uns einfacher, auch wenn die Eintracht sicher nicht mit Hurra nach vorne spielen wird.“

Beim Verfolger Bremen ruhen vor dem Spiel bei Borussia Mönchengladbach die Hoffnungen auf dem französischen Taktgeber Johan Micoud und dem „K & K“-Sturm Klasnic und Klose „Wir schauen nicht so sehr, was die Bayern machen. Mit einigen anderen sind wir Anwärter auf den Titel“, sagte Werder-Manager Klaus Allofs.

Von solchen Zielsetzungen ist Borussia Dortmund derzeit weit entfernt. Vor dem Westfalenduell gegen Arminia Bielefeld steht der BVB nach dem frühen Aus im DFB-Pokal und im UI-Cup sowie dem mäßigen Bundesligastart gehörig unter Druck. „Zwei Siege sind in den nächsten beiden Spielen Pflicht. Aber das setzt voraus, dass wir anders als in Bremen auftreten“, forderte Mittelfeldantreiber Sebastian Kehl.

Seite 1:

Alle hoffen auf einen Bayern-Patzer

Seite 2:

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%