Fußball
Mainz verdirbt Skibbes Premiere bei Bayer

Mit einem 3:1-Sieg hat der FSV Mainz 05 die Premiere von Leverkusens neuem Coach Michael Skibbe gründlich verdorben. Petr Ruman (2) und Michael Thurk trafen für die "05er", Tranquillo Barnetta erzielte Bayers Ehrentor.

Nach 68 Monaten Abstinenz ist Michael Skibbe mit einer Niederlage auf die Bundesligabühne zurückgekehrt. Beim Debüt des 40-Jährigen auf der Trainerbank von Bayer Leverkusen kassierten die Rheinländer beim FSV Mainz 05 eine 1:3 (0:0)-Pleite und verlieren immer mehr den Anschluss an die Europacup-Plätze.

Erster Mainzer Heimsieg

Petr Ruman (56./75.) und Michael Thurk (61. Foulelfmeter) bei einem Gegentreffer von Tranquillo Barnetta (79.) besiegelten den ersten Heimsieg der Mainzer in dieser Saison, während Rückkehrer Skibbe sechs Tage nach seiner Verpflichtung leer ausging. Der frühere Coach von Borussia Dortmund war für den Mitte September entlassenen Klaus Augenthaler engagiert worden.

In einer von vielen technischen Unzulänglichkeiten geprägten ersten Halbzeit erspielten sich die Mainzer nach 25 schwachen Minuten ein leichtes Übergewicht. Besonders im Mittelfeld machten die Gäste die Räume geschickt eng und zwangen das Team von Trainer Jürgen Klopp, das neben Mathias Abel (Rückenprellung) und Christof Babatz (Knieoperation) auch Fabian Gerber (Leistenbeschwerden) ersetzen musste, zu etlichen Fehlpässen. Doch über den Kampf und angetrieben vom emsigen Thurk setzten die im Uefa-Cup ausgeschiedenen Rheinhessen dann doch die Highlights.

Nur Woronin bei Bayer gefährlich

Allein Stürmer Ruman vergab zwischen der 33. und 36. Minute gleich drei gute Chancen. Einzig bei ihrem aufmerksamen Keeper Hans-Jörg Butt konnte sich die Bayerelf, in der der brasilianische Abwehrspieler Juan nach einem Muskelfaserriss zurückkehrte, für die schmeichelhafte Nullnummer zur Halbzeit bedanken. Skibbe sah bei seinem Debüt etliche Schwächen im Kombinationsspiel seiner Elf, einzig Andrej Woronin strahlte an alter Wirkungsstätte Gefahr aus.

Nach dem Wechsel sorgte zunächst Schiedsrichter Felix Brych (München) für Wirbel, als er ein Abseitstor des Mainzers Benjamin Auer (48.) nicht anerkannte. Trotzdem ließ sich der aufopferungsvoll kämpfende FSV nicht entmutigen und wurde für sein Offensivspiel belohnt. Zunächst profitierte Ruman bei seinem Führungstor von der Mithilfe Roque Juniors, der den Ball noch abfälschte. Nur fünf Minuten später verwandelte Thurk einen von Athirson an Ruman verschuldeten Foulelfmeter, ehe erneut Ruman die Vorentscheidung gelang.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%